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Wilhelm-Busch-Schule Ebergötzen und Göttinger Egelsbergschule zu Besuch beim Tageblatt

Fettfinger weg von der Druckplatte Wilhelm-Busch-Schule Ebergötzen und Göttinger Egelsbergschule zu Besuch beim Tageblatt

Es ist schon irre: 25 Meter lang, zwölf Meter hoch und verdammt laut – ein echtes Monstrum. Von der Rotationsdruckmaschine des Göttinger Tageblatts sind die Schüler der Wilhelm-Busch-Schule Ebergötzen und der Göttinger Egelsbergschule schwer beeindruckt.

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Schüler in der Druckvorstufe des Göttinger Tageblatts.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Beide vierten Klassen hatten bei der Tageblatt-Aktion „Zeitung in der Schule“ eine Führung durch das Druckhaus an der Dransfelder Straße gewonnen. 

Als erstes lernen die Kinder, dass zunächst eine Druckplatte hergestellt werden muss, bevor überhaupt gedruckt werden kann. Holger Rappe aus der Druck-Vorstufe zeigt als selbsternannter „Erklärbär“ diesen Vorgang. Für jede Farbe, mit der die Zeitung gedruckt wird, also Schwarz, Cyan, Magenta und Gelb, wird eine Platte benötigt. Vier pro Seite.

„Wenn das Tageblatt 24 Seiten hat, sind das wie viele Platten?“, will Rappe von den Egelsbergschülern wissen. Schweigen macht sich breit.

Anschließend tauen die Schüler aber auf, allein Hussein stellt  so viele Fragen, dass locker eine zweite Führung vonnöten gewesen wäre. Live erleben die Schüler mit, wie eine herkömmliche blaue Aluminiumplatte in eine Emulsion getaucht wird, und anschließend die Titelseite der Peiner Allgemeinen Zeitung, die ebenso wie das Eichsfelder Tageblatt und die Alfelder Zeitung in Göttingen gedruckt wird, wie durch Zauberhand auf ihr abgebildet ist.

Vierte Klassen der Wilhelm-Busch-Schule Ebergötzen und Göttinger Egelsbergschule zu Besuch beim Tageblatt © Pförtner

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Wo wir schon bei Händen sind: „Mit Fettfingern sollte eine Druckplatte nicht angefasst werden“, betont Rappe. „Sonst ist ein Fingerabdruck in der Zeitung, und die Kripo muss ermitteln“, sagt Celina aus Ebergötzen.

Klaus-Dieter Dörre ist ein beneidenswerter Mann. Der Großteil der Schüler möchte zu gern mit ihm tauschen und die Druckmaschine aus dem Leitstand heraus bedienen. 35 000 Zeitungen kann die 20 Jahre alte Maschine in der Stunde maximal drucken. „Im Durchschnitt sind es 28 000 Zeitungen jede Stunde“, informiert Dörre. Mit neun Metern in der Sekunde rauschen die Papierbahnen dann die beiden Drucktürme herab. Was für ein Höllentempo.

Am Dienstag sind Viertklässler der Grundschule Bremke und Astrid-Lindgren-Schule aus Göttingen zu Gast im Tageblatt-Druckhaus.

Von Rupert Fabig

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Vierte Klassen der Wilhelm-Busch-Schule Ebergötzen und Göttinger Egelsbergschule zu Besuch beim Tageblatt © Pförtner

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