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Zukunftsfragen: Können sich die Zeitungsbilder bald bewegen?

Zeitung in der Schule Zukunftsfragen: Können sich die Zeitungsbilder bald bewegen?

1065 Viertklässler aus 52 Schulen in der Region beteiligen sich an der Tageblatt-Aktion „Zeitung in der Grundschule“. Sie bekommen eine Woche lang die aktuelle Zeitung geliefert und arbeiten damit im Unterricht. Zusätzlich erhalten fünf Klassen die Möglichkeit, das Druckhaus zu besichtigen. Die Kinder kommen zum Tageblatt, aber das Tageblatt auch zu ihnen: Mitarbeiter der Redaktion besuchen jede der Klassen an einem Schultag. Gestern waren Ulrich Schubert und Ute Lawrenz in der Regenbogenschule Waake und der Grebenbergschule Angerstein.

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Vertieft in die Zeitungslektüre: Daniel aus der 4. Klasse der Regenbogenschule Waake.

Quelle: Vetter

Wenn ein Redakteur schon oft Schulklassen besucht, könnte man meinen,  dass er alle möglichen Fragen zur Zeitungsproduktion und zu seinem Beruf als Journalist schon einmal gehört hat. Aber es gibt tatsächlich immer noch neue Fragen, die ihn überraschen. Dazu gehört die Frage von Anna-Lena aus der 4. Klasse der Regenbogenschule in Waake zur „Zukunft von Zeitungen“. Weil es ja immer mehr Computer „und so“ gibt, wollte sie wissen, ob sich die Bilder in der Zeitung „bald auch bewegen können“. Die Bilder auf dem Papier sicher nicht, bekam sie zur Antwort, die Bilder auf den Tageblatt-Seiten im Internet unter www.goettinger-tageblatt.de vielleicht schon irgendwann. Denn Videos gibt es da ja auch schon.

Dass Bilder in der Zeitung ebenso wichtig sind wie die Texte, hatten die Waaker Regenbogen-Kinder schon herausbekommen. Nach ihrer täglichen Tageblatt-Lektüre schnitten sie die Texte aus und sortierten sie nach Rubriken wie „Tiere“, „Schule“ oder „Weltgeschehen“. Außerdem hatten sie Berichte aufgehängt, die für sie jeweils besonders interessant waren. Minh Chau fand dabei einen Artikel über einen Flugzeugabsturz „besonders spannend“. Vanessa fand es wichtiger, das Neueste über die Schweinegrippe zu erfahren. Und Michelle freute sich in den vergangenen Tagen am meisten über Nasenbärbabys im Zoo Hannover. 

Weil sie so eifrig das GT gelesen hatten, hatten die Kinder aus Waake und Bösinghausen natürlich auch noch viele Fragen an den Journalisten und Fotografen: „Was war bisher deine spannendste Geschichte“, wollte Luca wissen. „Kannst du beim Schreiben manchmal auch ein wenig phantasieren?“, fragte Maren – und hakte gleich nach, ob auch Fotos für die Zeitung nachgestellt werden. Fotograf Alciro Theodoro da Silva erklärte den Viertklässlern, warum er immer gleich mehrere Fotos macht – und alle waren fasziniert vom Blick ins Innere seiner großen Spiegelreflexkamera.

„Schuli“ für guten Zweck

Wer hat die erste Zeitung hergestellt? Ist es anstrengend für die Zeitung zu schreiben? Wie viele Artikel schreibt ein Redakteur an einem Tag? – Viele Fragen hatten sich die Dritt- und Viertklässler an der Grebenbergschule in Angerstein für den Besuch vom Göttinger Tageblatt überlegt. Im Rahmen der Zeitungs-AG mit ihrer Lehrerin Susanne Hagedorn-Krug beschäftigten sie sich mit dem Tageblatt. Erstaunt stellten sie fest, wie viel Gewicht ein Pressefotograf mit sich herumträgt. Die Schüler konnten auch schon von ihren ersten Erfahrungen als kleine Journalisten berichten. Im vergangenen halben Jahr haben sie mit „Schuli“ eine „Zeitung für Schüler“ geschrieben. Bei ihrem Sommerfest am 19. Juni wollen sie diese gegen Spenden verteilen und den Erlös für einen guten Zweck weitergeben. Groß ist die Vorfreude auf den Besuch beim Tageblatt. Die Schüler aus Angerstein gehören zu denen, die diesen Ausflug gewonnen haben.

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