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Thomas Oppermann lobt Pläne für Innensanierung

St. Johannis Thomas Oppermann lobt Pläne für Innensanierung

Der Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Thomas Oppermann, hat die evangelische Kirchengemeinde St. Johannis besucht und mit Vertretern der Gemeinde über die anstehende Innensanierung der Kirche gesprochen. Auf Anregung von Oppermann stellt der Bund dafür 1,75 Millionen Euro zur Verfügung.

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Quelle: Hinzmann

Göttingen. Dabei geht es um die Sanierung des Kirchenschiffs. Der Altarraum ist bereits 2014 für 400 000 Euro saniert worden und erstrahlt seitdem in Weiß und Rot. Der helle Altarraum hebt sich damit deutlich vom Grau des noch unrenovierten Kirchenschiffs ab. Dieses soll für insgesamt 3,5 Millionen Euro umgestaltet werden. Damit soll jedoch nicht nur eine optische Aufhübschung der gotischen Innenstadtkirche bewirkt werden, sondern eine konzeptionelle Neuausrichtung.

Ein tolles Experiment

Die Rats- und Marktkirche will eine offene Bürgerkirche werden, die Platz für kulturelle Veranstaltungen und gesellschaftliche Begegnungen bieten soll.

Das sah auch Oppermann als entscheidenden Aspekt an. Es sei „ein tolles Experiment“, dass die Kirche künftig nicht nur als ein Ort für Gottesdienste dienen, sondern für Stadt, Bürger und Kultur geöffnet werden solle. In Zeiten, in denen über nachlassende gesellschaftliche Bindungen geklagt werde, könne dadurch vielleicht ein neuer gesellschaftlicher Zusammenhalt entstehen. Die Förderung verstehe die Gemeinde auch als Auftrag, in die Gesellschaft hinein zu wirken, erklärte Göttingens Superintendent Friedrich Selter.

Die Teilfinanzierung durch den Bund ermögliche der Gemeinde, das Projekt in einem Stück durchzuziehen, sagte Pastor Gerhard Schridde. Nach derzeitigem Stand könnte die Sanierung Ende 2017 beginnen und sich dann über rund ein Jahr erstrecken.

Den Südwesten aufwerten

Mit der Förderung durch den Bund sei es zudem leichter, weitere Zuwendungen von Stiftungen einzuwerben und Spenden zu sammeln, um die restlichen 1,75 Millionen Euro aufzubringen. Über Rücklagen, bisherige Spenden und mögliche weitere Zuwendungen sei ein Großteil davon bereits vorhanden, sagte Schridde. Einige Hunderttausend Euro müssten jedoch noch aufgebracht werden.

Oppermann wie auch Schridde betonten, dass die Sanierung gut in eine Reihe von Projekten passe, durch die die südwestliche Innenstadt aufgewertet werde. Die beiden nannten unter anderem das Kulturquartier Kuqua, das Forum Wissen und die Sanierung der Groner Straße.

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1,75 Millionen Euro für Sanierung

Der Bund fördert die Sanierung des Innenraumes der Kirche St. Johannis in den nächsten drei Jahren mit 1,75 Millionen Euro. Das hat der Haushaltsausschuss in seiner abschließenden Beratung für den Haushalt 2017 beschlossen.

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