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Tierhalter erkennt entflogenen Papagei im Tageblatt wieder

Happy End Tierhalter erkennt entflogenen Papagei im Tageblatt wieder

Die Nachbarschaft im Weender Olav-Brennhovd-Eck muss sich nicht länger um das Überleben einer freilebenden Blaustirnamazone sorgen. Der Vogel war vor etwa 14 Tagen aus einer Voliere ausgerissen. Durch einen Bericht im Tageblatt erfuhr der Tierhalter vom Aufenthaltsort des Papageien – und startete eine erfolgreiche Rettungsaktion.

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Wieder vereint: Die Ausreißerin Lilli teilt ihre Voliere mit dem Papageienmännchen Einstein.

Quelle: Mischke

Seit etwa einem halben Jahr lebt Lilli, so der Name des etwa vier Jahre alten Papageien, in Holtensen, gemeinsam mit einem Männchen namens Einstein. Durch einen Schließfehler konnte Lilli entkommen. Der Besitzer forschte zwei Wochen lang vergeblich nach dem Exoten. Derweil hatte sich Lilli eine Eberesche in Weende als Futterstelle auserkoren. Anlieger fürchteten um das Überleben der aus Südamerika stammenden Amazone und wandten sich ans Tageblatt.

Papageien-Kommunikation

So erfuhr der Tierhalter, wo sich Lilli aufhielt. Mit einem Nachbarn und Lillis Partner Einstein macht sich der Holtenser auf, die Ausreißerin einzufangen. Was zuvor die Nachbarn und die Feuerwehr vergeblich versucht hatten, gelang mit Einsteins Unterstützung: „Die Papageien haben irgendwie miteinander kommuniziert, und dann hat sich das Weibchen auf den Käfig gesetzt“, beschreibt die Weenderin Brigitta Morgenstern, was sie beobachtet hat.

Zwischenzeitlich fürchtete sie noch einmal um das Gelingen der Fangaktion: „Das Müllfahrzeug für die blauen Tonnen wollte vorfahren, gerade als die Papageien sich annäherten.“ Die Fahrer zeigten Verständnis, als sie von Nachbarn gestoppt wurden. Die Anlieger rollten die Tonnen zum Leeren an die Straßenecke, über Lilli senkte sich der Kescher – und Einstein hatte seine Gefährtin wieder. „Er hat sich sehr gefreut, es sah aus, als ob er sie mit den Flügeln umarmt“, erzählt der Besitzer der Papageien. Der Holtenser ist froh, das die Nachbarschaft aktiv geworden ist und er so den Vogel vor dem Winter wieder eingefangen konnte: „Dafür bin ich den Anwohnern sehr dankbar!“

Von Katharina Klocke

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