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Toom-Baumarkt in Grone: Bürger befürchten mehr Verkehr

Zusätzliche Belastung Toom-Baumarkt in Grone: Bürger befürchten mehr Verkehr

Im westlichen Grone sorgen sich die Bürger, dass der neue Baumarkt zwischen Siekweg und Siekhöhenallee zu untragbaren Verkehrsbelastungen führen könnte. Die Baumarkt-Planer widersprechen.

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Quelle: Pförtner (Symbolbild)

Grone. Ein solcher Markt mit 500 Parkplätzen führe „unweigerlich zu erheblichen Verkehrsbelastungen“, erklärt Wolfgang Thielbörger FDP-Mitglied im Ortsrat Grone. Schon jetzt gebe es auf dem südlichen Teil des Siekwegs eine „enorme Verkehrsdichte“, weil darüber Betriebe wie ATU, McDonald’s, Sconto oder McFit angebunden seien.

Die Ausfahrt vom Siekweg auf die Kasseler Landstraße gestalte sich jetzt schon „sehr abenteuerlich“. Andere Groner Bürger befürchten, dass bei einem Stau auf der Siekhöhenallee in Richtung Norden eine Verbindung zum Siekweg als Schleichweg genutzt werden könnte.

Der Parkplatz des Baumarktes soll sowohl von Autos als auch von Lastwagen angefahren werden können, erklären Projektleiter Reinhard Wundrak und Carsten Wiese vom Göttinger Ingenieurbüro CW. Dennoch können die beiden Planer die besorgten Groner Bürger beruhigen: Eine Zufahrt zum Baumarkt soll nur von der Siekhöhenallee möglich sein.

Gutachten zum Lärmschutz

Die entsprechende Kreuzung einschließlich Ampeln ist jetzt schon fertiggestellt. Eine Verbindung zum Siekweg oder eine neue Straße zwischen Siekhöhenallee und Siekweg soll es nicht mehr geben. Dies lasse die aktuelle Version des Bebauungsplans auch gar nicht zu, betont Wundrak. Außerdem sprechen die Planer nun von nur noch 200 Parkplätzen.

Um den Geräuschpegel des Baumarktbetriebs zu dämpfen, soll zudem der Wall an der Westseite des Siekwegs deutlich erhöht werden. Ohnehin müssten die Lärmschutzvorschriften eingehalten werden. Ein entsprechendes Gutachten werde derzeit erstellt.

Laut aktueller Planung soll der Baumarkt eine Verkaufsfläche von 5400 Quadratmetern und der Gartenmarkt eine Verkaufsfläche von 1800 Quadratmetern aufweisen. Dazu kommt eine Freifläche von 1200 Quadratmetern. Aller Wahrscheinlichkeit nach bekommt Grone einen Bau- und Gartenmarkt der Firma Toom. Die Planer streben einen Baubeginn im Jahr 2014 und eine Eröffnung im Frühjahr 2015 an.

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Aufregung im Groner Ortsrat
Die Kreuzung an der Siekhöhenallee ist schon fertig, die Erschließung nicht: Blick auf das Gelände für den neuen Baumarkt.

Es ist der Wurm drin im aktuellen Groner Baumarkt-Projekt an der Siekhöhe: Wieder gibt es Krach und Missverständnisse – jetzt über die zu erwartenden Verkehrsbelastungen. Seit 14 Jahren kämpft der Projektentwickler Reinhard Wundrak darum, in Grone einen Baumarkt errichten zu dürfen.

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