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Toter in der Groner Landstraße

Verdächtiger festgenommen Toter in der Groner Landstraße

Nach dem gewaltsamen Tod eines 41-jährigen Mannes hat die Polizei einen 56 Jahre alten Göttinger festgenommen. Dieser steht unter dringendem Verdacht, den 41-Jährigen am Sonnabendmittag in dem Mietskomplex Groner Landstraße 9b getötet zu haben. Als Todesursache gibt die Polizei „äußere Gewalteinwirkungen gegen den Körper“ an.

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Spurensicherung in der Groner Landstraße: Seit Sonnabend ermittelt das erste Fachkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes.

Quelle: dpa

Göttingen. Aus „ermittlungstaktischen Gründen“ nannte sie am Sonntag keine weiteren Details. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ist der Verdächtige am Sonntagmorgen dem Haftrichter vorgeführt worden. Dieser erließ Haftbefehl gegen den 56-Jährigen. „Wegen Totschlags“, erklärte der Sprecher der Sprecher der Göttinger Staatsanwaltschaft Andreas Buick, gegenüber dem Tageblatt.

Derzeit gebe es noch keine weiteren Erkenntnisse über Motiv oder Hergang der Tat, sagte Polizeisprecherin Jasmin Kaatz. An Spekulationen über eine Tat in Zusammenhang mit Drogen wollte sich Kaatz nicht beteiligen. Nach Angaben von Buick hat sich der tatverdächtige 56-Jährige bislang „nicht weiter“ zu den Vorwürfen geäußert und stattdessen von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch gemacht.

Die Leiche eines 41 Jahre alten Mannes, der ebenfalls in dem Mietshaus wohnte, war am Sonnabend in der Wohnung des Tatverdächtigen gefunden worden. Diese befindet sich in dem an der Straße Am Hasengraben gelegenen Wohnungstrakt.

Die Leiche eines 41 Jahre alten Mannes ist in einer Wohnung im Wohnkomplex Groner Landstraße 9 gefunden worden. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus.

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Der Tatverdächtige selbst habe am Sonnabend gegen 12.30 Uhr die Polizei gerufen, wie Kaatz auf Anfrage bestätigt. Die Polizei sperrte den Fundort der Leiche für weitergehende Untersuchungen ab. Die Spurensicherung und eine Befragung der Anwohner dauerte am Sonntag noch an. Mit einem Obduktionsergebnis rechnet die Polizei im Verlauf des heutigen Montags.

Das Opfer war wegen Eigentumsdelikten und Körperverletzung bei der Polizei bekannt. Nach Auskunft von Kaatz sei der mutmaßliche Täter bislang „polizeilich“ noch nicht in Erscheinung getreten.

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Nach Obduktion

Nach dem gewaltsamen Tod eines 41-jährigen Göttingers liegt inzwischen das Obduktionsergebnis vor. Die Staatsanwaltschaft hält sich aus ermittlungstaktischen Gründen jedoch weiterhin bedeckt. Sie geht weiter von einem „vorsätzlichen Tötungsdelikt“ aus. Als Todesursache gibt der Sprecher der Göttinger Staatsanwaltschaft, Andreas Buick, „Gewalt gegen den Oberkörper“ an.

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