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Tour d'Energie 2013: Sieger Manuel Kirfel

Kirschkuchen statt Trophäe Tour d'Energie 2013: Sieger Manuel Kirfel

Spätestens 20 Sekunden nach der Zieleinfahrt des 100-Kilometer-Rennens hat es jeder Zuschauer im Ziel-Areal erfahren. „Manuel hat gewonnen, Manuel hat gewonnen“, ruft Franco Adamo immer wieder. Der Italiener, der Teamleiter des Teams Strassacker ist, für das Sieger Manuel Kirfel fährt, ist völlig aus dem Häuschen.

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Stärkung nach überstandenen Strapazen: Pasta-Party im Ziel.

Quelle: CR

Göttingen. Maximal zwanzig Sekunden später beginnt eine spontane Siegesfeier, nachdem Kirfel neun Teamkollegen auch eingetroffen sind. „Großartig, Manu“ und „Wie geil ist das denn?“ ist zu hören.

Während die Schwaben feiern, freut sich Luisa Schneehain, dass ihr Vater Alexander angekommen ist – in persönlicher Bestzeit. Und es kommt noch besser: Schneehain muss nicht einmal für die verdiente Bratwurst und die obligatorischen isotonischen Kaltgetränke anstehen. „Die Teams Los Pedalos und Alibi haben ihr eigenes Catering organisiert, inklusive Grillmeister“, sagt der Rechtsanwalt.

Glücklicher Johnny

Niemand ist nach dem Rennen aber glücklicher als Johnny. Der Bernersennen-Schäferhund-Mischling wartet sehnsüchtig auf Herrchen Phillip Maring (Bremen) und bereitet ihm nach 46 Kilometern einen emotionalen Empfang. „Am liebsten wäre er mitgelaufen“, verrät Maring. Gut in Form sei Johnny. Der Ortsschildssprint beim Training gehe stets an den Vierbeiner.

Zweite Anlaufstelle nach der Verpflegungsstation ist häufig das Massage-Zelt der Walkemühle. „Das ist ein Service, der nicht nur gut angenommen wird, sondern auch wichtig für die Regeneration der Athleten ist“, informiert Masseurin Sarah Korditsch. Besonders die stark beanspruchte Wadenmuskulatur müsse geknetet werden, um schmerzhaften Krämpfen vorzubeugen, so Korditsch.

Wadenkrämpfe Schnee von übermorgen

Für die anwesenden Kinder sind Wadenkrämpfe Schnee von übermorgen. Bei ihnen sind Kinderschminken, Bike-Looping und Kletterwand die Renner. Wer beim Bike-Looping ein flaues Bauchgefühl bekommt, sollte sich lieber nicht auf die Drehleiter mit Rettungskorb in schwindelerregenden 20 Metern Höhe wagen. Die Kletterwand des Deutschen Alpenvereins ist da schon eher für bodenständige Typen geeignet. Wer den Gipfel in knapp acht Metern erklimmt, darf zur Belohnung ein Glöckchen läuten.

Das übertönt immer wieder die Flüche der Fahrer im Zielbereich. „Würde ich nur einmal in einer kleinen Gruppe am Hohen Hagen ankommen, hätte ich eine Chance“, schimpft Alex Humphreys vom RSC Göttingen. Wenige Radlängen entfernt sitzt Jonas Leefmann (RSG Würzburg) enttäuscht auf seinem Specialized-Rad. Nach vier Siegen in Serie über die 46 Kilometer, reicht es diesmal nur zu Platz vier. Zum Glück wird er sofort von einer Göttinger Freundin getröstet, die ihm selbstgebackenen Kirschkuchen serviert.

 

Tour d' Energie: Zielankuft der 46-Kilometer-Strecke.

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Tour d' Energie:Impressionen vom Kreisel bei Rosdorf.

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Impressionen von der Tour d'Energie 2013

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Impressionen der Tageblatt Taggi-Tour.

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fab

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