Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 0 ° Schneeregen

Navigation:
Transplantationsskandal Göttingen: Weitere Beschuldigte

UMG Göttingen Transplantationsskandal Göttingen: Weitere Beschuldigte

Die Staatsanwaltschaft Braunschweig hat die Zahl der Beschuldigten im Göttinger Organspendeskandal erheblich ausgeweitet. Es werde inzwischen gegen 26 Mitarbeiter der Universitätsmedizin ermittelt, die an fragwürdigen Leber-Transplantationen beteiligt gewesen sein sollen, sagte Sprecherin Birgit Seel am Montag.

Voriger Artikel
Simlock: Entsperren von Handys nicht illegal
Nächster Artikel
Filmwettbewerb "Helden von nebenan": Preis für Göttinger Schülerinnen

Transplantationskandal (Symbolbild).

Quelle: dpa

Göttingen . Der Hauptbeschuldigte, der frühere Leiter der Göttinger Transplantationsmedizin, sitzt seit zwei Wochen in Untersuchungshaft.

Ihm wird Körperverletzung mit Todesfolge und versuchter Totschlag in mehreren Fällen vorgeworfen. Er soll medizinische Daten so manipuliert haben, dass seine Patienten bevorzugt Organe erhielten.

Andere schwerkranke Menschen rutschten dadurch auf der Liste nach unten und sind möglicherweise gestorben. Die Zahl dieser Fälle könnte rund 60 betragen, sagte Seel.

Es werde nun geprüft, ob andere, die an den Organ-Vergaben beteiligt waren, etwas von den Manipulationen wussten oder ahnten, so Seel. Der Anwalt des inhaftierten Arztes hat unterdessen Haftbeschwerde eingelegt. Darüber habe das Gericht noch nicht entschieden, hieß es.

lni

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Haftbefehl

Der Anwalt des in Untersuchungshaft genommenen Göttinger Transplantationsarztes hat den Tötungsvorwurf gegen seinen Mandanten zurückgewiesen und Beschwerde gegen den Haftbefehl eingelegt. Dem Arzt einen bedingten Tötungsvorsatz vorzuhalten, sei "Unfug", sagte Prof. Steffen Stern der Nachrichtenagentur dpa am Montag.

mehr
Anzeigenspezial
Die schönsten Schneebilder unserer Leser
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt