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Trinkwasser in Dransfeld wird billiger

Solidargemeinschaft Trinkwasser in Dransfeld wird billiger

Das teure Trinkwasser in der Samtgemeinde Dransfeld wird günstiger, ebenso in der Gemeinde Staufenberg. Der Wasserverband Peine will die Wasserpreise im gesamten Solidargebiet in den kommenden fünf Jahren angleichen. 2017 sollen dann auch für Dransfelder die einheitlichen Arbeits- und Grundpreise gelten.

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Symbolbild

Quelle: dpa

Dransfeld. Damit wäre der Verband auch den Streit mit der Landeskartellbehörde los. Die Aufseher hatten unter anderem gegen den Peiner Verband wegen der höchsten Wasserpreise in Niedersachsen ermittelt. Statt 2,92 Euro je Kubikmeter Trinkwasser sind in Dransfeld 2017 voraussichtlich nur noch 1,52 Euro zu zahlen. Die Grundgebühr steigt bis dahin allerdings von 60 über 84 auf 96 Euro. So sieht jedenfalls die mittelfristige Planung des Verbandes aus.

Ein erster Schritt soll bereits 2013 erfolgen. In der Samtgemeinde Dransfeld sollen im nächsten Jahr der Arbeitspreis je Kubikmeter von 2,92 auf 2,62 Euro fallen. Der Grundpreis bleibt unverändert bei 60 Euro je Anschluss. In einer gemeinsamen Sitzung von Finanz- und Bauausschuss des Samtgemeinderates signalisierten die Fraktionen am Mittwochabend Zustimmung. Eine Entscheidung über Wirtschaftsplan und Preise für 2013 trifft am 7. Dezember die Verbandsversammlung in Peine.

Der „Eintrittspreis“ für die vollständige Integration in die Solidargemeinschaft des Verbandes sind eine weitere Auflösung von Eigenkapital der Samtgemeinde am Verband, der ertragssteigernd zu Buche schlägt, und noch eine einmalige Zahlung von 105 000 Euro. Diese Summe soll schon im Samtgemeindehaushalt 2013 bereitgestellt werden, wie Samtgemeindebürgermeister Thomas Galla (CDU) vorschlägt.

Diesmal könne er in Dransfeld „frohe Botschaft“ verkünden, sagte Verbands-Geschäftsführer Olaf Schröder. Der Vorstand habe sich für eine grundsätzliche Änderung im Trinkwasserbereich entschieden. Die vollständige Übernahme der Samtgemeinde in die Solidargemeinschaft solle in fünf Jahren erreicht sein, so Schröder. Seit 60 Jahren sei die Gemeinschaft unterwegs. Dahinter stehe mittlerweile eine „geballte Macht“. Künftige Entwicklungen bei einzelnen Mitgliedern würden durch die Gemeinschaft „abgepuffert“. Das geplante Modell sei der Landeskartellbehörde gezeigt worden, erklärte Schröder. Sie sehe keinen weiteren Ermittlungsbedarf mehr.

Der Verband profitiert derzeit durch das gesunkene Zinsniveau. Für Abwasser soll 2013 in der Samtgemeinde 3,00 statt 3,70 Euro je Kubikmeter gezahlt werden. 2014 soll Regen- und Schmutzwasser getrennt abgerechnet werden. Probleme mit Regenwasser im Kanal gibt es noch in Varlosen und Löwenhagen, Pumpwagen kommen zum Einsatz. Grundbesitzer bekamen bereits „eindeutige Schreiben“, als „letztes Mittel“ wird auch gegen deren Willen auf den Grundstücken kostenpflichtig gearbeitet.

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