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Trocken, trüb und etwas zu warm

Herbst 2012 Trocken, trüb und etwas zu warm

Der meteorologische Winter beginnt am 1. Dezember. Pünktlich dazu hat auch das Wetter in der Region auf Winter umgeschaltet. Mit Schnee und Frost macht die kalte Jahreszeit bereits zu Beginn ihrem Namen alle Ehre.

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Trübe und trocken: So wie die Pflanzen an der Weser präsentierte sich auch der Herbst.

Quelle: Vetter

Göttingen . Der meteorologische Herbst – die Monate September, Oktober und November – geht allerdings als zu warm in die Klimastatistik des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ein. „Der Herbst 2012 war etwas zu warm, sehr trocken und sonnenscheinreich“, sagt Harald Frischtatzky von der DWD-Wetterwarte in Geismar.

Mit 86 Litern Niederschlag pro Quadratmeter blieb der Herbst mehr als ein Drittel unter dem Soll von 140 Litern. „Das ist der vierttrockenste Herbst seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Göttingen im Jahr 1927“, so Frischtatzky. Trockener war es nur 1937, 1962 und 2011. Alle drei Herbstmonate stehen auch einzeln als zu trocken in der Bilanz 2012.

Statt der üblichen 50 Liter gerade einmal 29

Die Mitteltemperatur der drei Monate lag mit 9,4 Grad knapp über dem langjährigen Herbst-Durchschnitt von 9,2 Grad.  Vor allem der November war dabei zu mild. Der September lag nur 0,1 Grad über der Mitteltemperatur, der Oktober sogar 0,7 Grad darunter. Der November brachte es auf 5,7 Grad im Schnitt, das sind 1,1 Grad mehr als üblich. Wer im November besonders nasses Wetter erwartete, wurde 2012 enttäuscht. Ähnlich wie der gesamte Herbst war er zu trocken.

Statt der üblichen rund 50 Liter fielen gerade einmal 29 vom Himmel über Geismar. Laut Frischtazky kennzeichnete „mildes, windiges und unbeständiges Wetter“ vor allem die erste Monatshälfte. Am Ende kam der Winter: Ab dem 29. November wurde es dann frostig und es fiel ein wenig Schnee.

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Der meteorologische Sommer ist angebrochen, doch von Sommer keine Spur: Mit teils einstelligen Temperaturen und kräftigen Niederschlägen ist der Juni gestartet. Der Frühling, das sind meteorologisch die Monate März, April und Mai, war allerdings laut Deutschem Wetterdienst (DWD) deutlich zu trocken und zu warm.

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