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Trubel in der Innenstadt auch nach dem Fest

Umtausch und Rabattjagd Trubel in der Innenstadt auch nach dem Fest

Göttingen Das Fest ist vorbei, der Trubel in der Innenstadt und in den Einkaufszentren außerhalb geht weiter: Im nachweihnachtlichen Geschäft werden Geschenke umgetauscht, Rabattangebote angenommen, Gutscheine eingelöst – oder die letzten Tage des Göttinger Weihnachtsmarktes (noch bis einschließlich Sonntag) genossen.

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„Sale, Sale, Sale“: Die Dekoration entspricht den derzeitigen Temperaturen.

Quelle: Theodoro da Silva

Lange Schlangen beispielsweise an den Kassen des Kaufhauses Karstadt an der Groner Straße: Umtauschwünsche halten sich zwar in etwa in den Grenzen des vergangenen Jahres, aber Gutscheine werden gut und gerne eingelöst, meint eine Kassiererin. Ein ähnliches Bild bei C & A: Auch dort drängeln sich die Kundinnen, die Verkäuferinnen haben ebenfalls gut zu tun: „Kein Vergleich mit einem normalen Donnerstag“, stöhnt eine von ihnen.

Während sich an den Kassen der Textilabteilungen hauptsächlich Frauen drängeln, zieht es die Männer anderswohin: Frank Krause-Waterböhr beispielsweise steht am Umtauschschalter des Elektronik-Kaufhauses Saturn, um sich von seinem frisch geschenkten Telefon zu trennen. Grund: „Die Klingeltöne gefallen mir nicht.“ Tochter Marie-Christine hat allerdings ein Auge darauf, dass sich Vater Frank beim zweiten Anlauf nicht vertut.

Ein Grund für den Ansturm am Donnerstag in der Innenstadt, am Lutteranger und im Kaufpark: Rabattaktionen, neudeutsch „Sale“ genannt. Karstadt wirbt mit 50 Prozent Nachlass, C & A mit 25 Prozent – hier allerdings auch auf bereits heruntergesetzte Ware. Und auch sonst prangt in der Fußgängerzone das englische Modewort mit den vier Buchstaben mit Riesenlettern in jedem zweiten Schaufenster.

Willi Klie, Vorsitzender des Göttinger Einzelhandelsverbands, erklärt sich die volle Innenstadt unter anderem mit den wenigen Werktagen zwischen den Festen – „zwei weniger als sonst“. Wegen des warmen Wetters seien Textilien und Schuhe diesmal nicht so gut gelaufen, Haushaltswaren, Elektronik-Artikel wie beispielsweise Tablet-PCs oder Smartphones und auch Spielwaren um so besser. Außerdem würden Gutscheine immer populärer. Klie: „Gerade die Männer sind die Umtauscherei leid.“

Und nicht überall drängt sich das Publikum: Ruhig ist es beispielsweise in der Buchhandlung Hugendubel (ehedem Deuerlich) oder im Antiquariat Atrium: Dort locken zwar derzeit 30 Prozent Preisnachlass, aber Schnäppchenjäger und Bücherliebhaber entstammen dann doch ziemlich verschiedenen Welten.

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Rechtzeitig einlösen

Das Verschenken von Gutscheinen liegt schwer im Trend. Auch Weihnachten konnten sich viele Göttinger über Gutscheine aus Geschäften der Region, für Restaurants oder Freizeitbeschäftigungen freuen. Für das Einlösen aber müssen bestimmte Fristen eingehalten werden, warnt Dagmar Mai von der Verbraucherzentrale Göttingen.

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