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Überflutungen durch Dauerregen im Kreis Göttingen

Göttingen selber kaum betroffen Überflutungen durch Dauerregen im Kreis Göttingen

Im Dauerregen steigen die Pegelstände der Flüsse in Südniedersachsen. Im Landkreis Northeim sind bereits erste Straßen gesperrt, und in Münden drohen Überflutungen. Im Eichsfeld standen der Duderstädter Stadtpark und das Rüdershäuser Unterdorf unter Wasser.

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Kein Durchkommen: Der Sandweg in Göttingen ist weiterhin gesperrt.

Quelle: Theodoro daSilva

Göttingen / Hann. Münden / Northeim. Bei Uschlag trat die Nieste über die Ufer. Göttingen ist bislang kaum betroffen. Aber: Die Pegel sollen weiter steigen.

Besonders stark steigt der Wasserstand der Weser bei Münden: Am Montagnachmittag wurden fast fünf Meter erreicht. Für die Nacht zum Dienstag rechnet die Stadtverwaltung mit etwa 5,30 Meter. Damit tritt der Notfalleinsatzplan für Münden in Kraft. Diesmal liefert die Werra das meiste Wasser: Aus dem Edersee muss derzeit zum Ausgleich viel Wasser abgelassen werden.

Bei den starken Niederschlägen, die für das Wochenende angekündigt sind, sei mit weiterem Ansteigen zu rechnen. Schon jetzt hat das Ordnungsamt der Stadt Sperrungen vorgenommen oder vorbereitet. Gesperrt sind die Brücke zum Blümer Werder, alle ufernahen Radwege und die Bremer Schlagd. In Vorbereitung sind die Sperrung des Steinwegs/B 80 und der L 561 zwischen Gimte und Eichhof.

Anhaltender Dauerregen sorgt für Überschwemmungen und Hochwasser in Göttingen und Region.

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Im Landkreis Northeim wurde unter anderem der Hollenstedter Weg an den Kiesteichen gesperrt. Schon am Sonntag gegen 20.30 Uhr waren Hotel und Verwaltungsgebäude des Burghotels Hardenberg vom Wasser des Beverbachs bedroht. Die Feuerwehren Nörten-Hardenberg, Angerstein und Parensen legten eine Sandsackbarriere zwischen Bach und Gebäude.

Anhaltende Regenfälle sorgen für Hochwasser in der Region: In Rüdershausen kam es durch den steigenden Eller-Pegel zu Überschwemmungen. © Blank

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Am Montagmorgen gegen 7 Uhr musste die Feuerwehr Nörten den Fußgängertunnel des Bahnhofs leerpumpen. In Reinhausen lief Wasser in die Tennishalle. In Göttingen blieben die Folgen des Dauerregens gering. Außer einigen vollgelaufenen Kellern blieb die Feuerwehr von Einsätzen verschont, so Sprecher Frank Gloth. Der Leinepegel stieg auf 1,83 Meter.

Eine weitere Folge des Wetters: Am Montag gegen 5.35 Uhr kam ein BMW-Fahrer auf der A 7 bei Lutterberg auf nasser Fahrbahn ins Schleudern und prallte in die Leitplanken.

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Ab Freitag soll es wieder regnen
Noch unter der Hochwasser-Warnstufe: So sieht Münden bei einem Weserpegel von 4,90 Metern aus.

Die gute Nachricht: Die Pegelstände an Leine, Werra und Weser sind derzeit stabil. Die schlechte Nachricht: Der Donnerstag bleibt regnerisch mit vereinzelten Gewittern, und in der Nacht zum Freitag soll es zu weiteren starken Regenfällen in Südniedersachsen kommen. Die Lage bleibt angespannt.

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