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Übergang: Kosten nun dreimal so hoch

Bahn bedauert Rechenfehler Übergang: Kosten nun dreimal so hoch

Ein fataler Fehler bei der Berechnung für die Kosten der Sicherung eines Bahnüberganges sorgt in Lödingsen für Unmut – Ortsbürgermeister Norbert Hille (SPD) spricht von einer „Lachnummer“. Stein des Anstoßes: Der Tüv Rheinland, der für die Bahn den Übergang an der Straße Auf dem Kampe plant, hatte der Gemeinde Adelebsen ursprünglich eine Bausumme in Höhe von rund 140 000 Euro genannt.

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Soll gesichert werden: Bahnübergang an der Alten Dorfstraße in Erbsen.

Quelle: Theodoro da Silva

Lödingsen / Erbsen. . Doch nun kam heraus: Es wurde falsch gerechnet oder übermittelt. In Wirklichkeit kostet die Sicherung des Übergangs laut Bahn nun knapp 430 000 Euro. Für die finanziell nicht auf Rosen gebettete Gemeinde, die etwa ein Drittel der Kosten trägt, bedeutet dies: Sie muss für den Haushalt 2013 noch einmal kräftig nachlegen. Die übrigen Kosten tragen Bund und Bahn.

Eine Bahn-Sprecherin bedauerte den Irrtum. Hille vermutet, die plötzliche Erhöhung der Kosten könnte damit zusammenhängen, dass die Bahn auf Umwegen die Kosten für einen politisch geforderten Ersatzweg hereinholen wolle. Dieser soll im Zuge der Sicherung des zweiten Lödingser Bahnüberganges an der Gartenstraße entstehen, wobei sich die Gemeinde laut voriger Abmachung nicht an den Kosten beteiligen wolle.

Ein solcher Zusammenhang wird von der Bahn-Sprecherin allerdings energisch bestritten. Sie verweist darauf, dass vergleichbare Baumaßnahmen wie am Übergang Auf dem Kampe auch ähnlich viel Geld kosteten wie die nun angegebenen 430 000 Euro.

Insgesamt ist die Sicherung der beiden Bahnübergänge in Lödingsen und des Überganges in Erbsen (Alte Dorfstraße) jedoch offenbar auf einem guten Weg. Der Übergang in Erbsen wird von der Gemeinde geplant und soll nach Angaben der Verwaltung etwa 500 000 Euro kosten. Wie beim Übergang Auf dem Kampe in Lödingsen sollen Halbschranken und eine Lichtzeichenanlage entstehen.

Der Übergang an der Gartenstraße in Lödingsen soll für den Fahrzeugverkehr geschlossen werden. Es soll eine Sperre errichtet werden, die Fußgänger und Radfahrer passieren können. Die Kosten für diesen Bahnübergang beziffert die Verwaltung auf 225 000 Euro.

Derzeit laufen noch die Verhandlungen zu den Einzelheiten. Wenn alles gut gehe, heißt es in der Verwaltung, könnten womöglich alle drei Übergänge im Frühjahr 2013 gebaut werden.

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Kommt nun endlich die lange geforderte bessere Sicherung von drei Bahnübergängen in Lödingsen und Erbsen? Der Gemeinderat hat jedenfalls einen weiteren wichtigen Schritt in einer Angelegenheit getan, die die Gremien nunmehr seit rund einem Vierteljahrhundert umtreibt.

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