Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Überraschender Windrad-Plan der Samtgemeinde Dransfeld

Gemeinderat will mit Bürgern sprechen Überraschender Windrad-Plan der Samtgemeinde Dransfeld

Der Vorentwurf für einen neuen Flächennutzungsplan der Samtgemeinde Dransfeld mit weiteren Windparkflächen ist auch in Scheden auf Überraschung gestoßen. Ohne Beratung mit Bürgern will der Rat der Gemeinde vorerst keine Stellungnahme abgeben.

Voriger Artikel
Duderstädter Sexualstraftäter bleibt in der Psychiatrie
Nächster Artikel
13 Bäume an der B 27 bei Waake gefällt
Quelle: dpa (Symbolfoto)

Scheden. Der Vorentwurf wird derzeit ohnehin noch einmal überarbeitet. Die sogenannte vorgezogene Bürgerbeteiligung soll im kommenden Monat noch einmal starten. Vier größere Flächen für Windräder können nach Ansicht von Planern im Samtgemeindegebiet ausgewiesen werden.

Darunter sind auch eine Fläche südlich von Varlosen im Niemetal und eine südlich von Scheden. Der Rat der Gemeinde Niemetal lehnte das bereits ab.

Bisher sei man davon ausgegangen, dass in Scheden keine Investitionen in Frage kommen wegen Rotmilan und schwacher Windausbeute, sagte Bürgermeisterin Ingrid Rüngeling (WG). „Mit unseren Bürgern haben wir deshalb auch noch nicht gesprochen.“ Auch der Nachbarort Mielenhausen sei besorgt.

„Wir brauchen Energie“

Es gebe die grundsätzliche Aussage für Windenergie, sagte WG-Fraktionschef Wilfried Bouws. „Wir brauchen Energie.“ Es stecke viel Druck dahinter. Ein Landwirt bezweifelte, dass das Gelände südlich von Scheden geeignet sei. „Über meine Äcker baut keiner eine Baustraße.“ Die Gemeinde will jetzt eine Informationsveranstaltung mit dem Planungsbüro Tannhäuser organisieren.

Im Dezember 2011 hatte der Samtgemeinderat beschlossen, den F-Plan zu ändern. Ziel ist die Ausweisung von Potenzialflächen für Windenergie.

Etliche Investoren hatten bereits im Rathaus angeklopft, darunter das schwedische Staatsunternehmen Vattenfall und verschiedene Stadtwerke. Die Firma Lenpower will bei Jühnde einen Windpark errichten und vereinbarte bereits eine Option über eine Anlage mit Bürgerbeteiligung.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Neue Bundesregierung soll liefern

Der Landkreis erwartet von Bundesregierung und Bundestag eine deutliche Aufstockung der Eingliederungsmittel für Arbeitslose und eine weitere Entlastung der Kommunen. Diese Forderung  stellte Landrat Bernhard Reuter (SPD) in einem Gespräch am Mittwoch (05. Februar) mit dem Göttinger Bundestagsabgeordneten und Spitzenkandidaten der Grünen bei der Bundestagswahl voriges Jahr, Jürgen Trittin, heraus.

mehr
Anzeigenspezial
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt