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100 Helfer üben mit 38 Fahrzeugen den Bevölkerungsschutz

Großübung 100 Helfer üben mit 38 Fahrzeugen den Bevölkerungsschutz

 Auf einigen Autos steht "KatS" - Katastrophenschutz. Andere kommen von der Kreisfeuerwehr, den Rettungsdiensten, dem Technischen Hilfswerk. Alle 38 Fahrzeuge mit rund 100 freiwilligen Helfern an Bord üben gemeinsam den Ernstfall: das Verbands-Fahren und die Einsatzkoordination der Bevölkerungsschützer - am Sonnabendmorgen das erste Mal seit 30 Jahren.

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Quelle: ck

Göttingen. Auf der Warnweste von Patrick Moritz vom Landkreis Göttingen steht "Übungsleiter". Bei ihm, dem Sachgebietsleiter Bevölkerungsschutz, laufen die Fäden zusammen. Moritz hat diesmal 38 Fahrzeuge aus dem ganzen Kreisgebiet gerufen. Im Extremfall kämmen die Feuerwehren der Gemeinden hinzu, das wären mehr als 100 Fahrzeuge.Die Großübung soll den Fahrern nicht nur Erfahrung im Konvoi-Fahren verschaffen, sondern auch Erkenntnisse über potenzielle Aufstellflächen für so große Verbände bringen.

An der Deponie Deiderode etwa. Dort trifft der Verband am Sonnabendmorgen ein, nachdem drei Motorrad-Helfer das Terrain erkundet haben: Aufstellfläche, Wendemöglichkeit, Notwendigkeit von Absperrmaßnahmen - alles wird erkundet. Dann geht es weiter zur nächsten Aufstellfläche.Neun solche Treffpunkte werden an diesem Übungstag erkundet. Sie liegen in der Mitte und dem Osten des Landkreises. Deshalb ist als einzige Feuerwehr (neben der des Kreises) die Stadtwehr Duderstadt dabei. Außerdem DRK, Malteser, ASB, Johanniter, sogar das DLRG. Eigene, vom Bund finanzierte Katastrophenschutzfahrzeuge hat der Landkreis zwölf.

Sie alle kämen zum Einsatz bei Hochwasser, Windbruch, großflächigem Stromausfall oder anderen Katastrophen. Und um zu testen, ob das alles gut zu koordinieren ist, hat die Fernmeldezentrale des Landkreises an diesem Tag ebenfalls Katastrophenschutzübung. Sie dirigiert via Funk die 100 Helfer in 38 Kats-Fahrzeugen.

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