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100 Tage im Amt: Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener im Interview

Flüchtlingsunterbringung als "Herzensangelegenheit" 100 Tage im Amt: Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener im Interview

Die im vergangen Jahr gewählten Bürgermeister sind seit 100 Tagen im Amt. Das Tageblatt hat sie nach ihren ersten Eindrücken gefragt. Harald Wegener wurde bei einer Stichwahl mit 56,9 Prozent als Kandidat des Bürgerforums für Hann. Münden zum Bürgermeister der Stadt Hann. Münden gewählt worden.

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Harald Wegener

Quelle: Hinzmann

Hann. Münden. Der 52-jährige Wegener ist ausgebildeter Sattler und Raumausstatter mit Meisterbrief und unterrichtete zuletzt an den Berufsbildenden Schulen in Einbeck.

Sind Sie schon richtig angekommen im neuen Job?
Das Gefühl, willkommen zu sein, ist mir wichtig. Ich freue mich, dass die Bürger, Mitarbeiter sowie die Ratsmitglieder, gerade weil es unterschiedliche Ansichten und Wege zum Ziel gibt, zu einer gemeinsamen Debatte bereit sind.

Was hatten sie in der Verwaltung und politischen Arbeit so nicht erwartet?
Ich habe nicht erwartet, dass es meiner Sekretärin gelingt, mich mit dem Inhalt von Umlaufmappen dauerhaft zu überraschen. In der politischen Arbeit gab es keine Überraschungen.

Hangrutsche, marode Brücken, Rathaussanierung, desolate Fachwerkhäuser (Haas-Häuser) – welche „Baustelle“ der Stadt hat ihnen seit Amtsantritt am meisten Bauchschmerzen bereitet und warum?
Die Flüchtlingsunterbringung ist mir eine Herzensangelegenheit. Der Datenschutz behindert eine zu lebende Willkommenskultur. Ich habe dies vielerorts beanstandet und um Lösungen gebeten. Wie soll die Kommune auf die Flüchtlinge zugehen, wenn sie nicht mal weiß, wo sie untergekommen sind. Es ist auch nicht hinnehmbar, dass Flüchtlinge in unwürdigem Wohnumfeld leben.

Interview: Britta Eichner-Ramm

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