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100.000 Euro für Griechenland

Göttinger Initiative unterstützt griechische Bürger und Organisationen 100.000 Euro für Griechenland

Die Göttinger Menschenrechtsorganisation Initiative für eine humane Welt (IHW) hat zum Jahresbeginn eine Bilanz zu einer Hilfsaktion für notleidende Menschen in Griechenland vorgelegt. Gut 100000 Euro sind zusammengekommen.

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Kurz vor Weihnachten hat das Spendenvolumen die Grenze von 100.000 Euro überschritten.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die bundesweite Hilfsaktion „Helfen wir den Menschen in Griechenland!“ hatte Ende Juli vergangenen Jahres begonnen, erklärt der IHW-Vorsitzende Holdger Platta. Am 27. Juli seien bereits etwa 5000 Euro auf dem Spendenkonto der Göttinger Menschenrechtsorganisation eingegangen, nach einer Woche schon fast 30000 Euro. Kurz vor Weihnachten habe das Spendenvolumen die Grenze von 100000 Euro überschritten.

Laut Bilanz erhielten Sozialstationen, Altenheime, Arztpraxen und KreiskrankenhäuserGeld aus dem Göttinger Hilfsfonds. Platta: „allesamt Institutionen, die auch kostenlos Essen verteilen, auch kostenlos Unterkunft bieten und notleidenden Menschen im Krankheitsfall auch kostenlos helfen“.

Außerdem hätten „zahlreiche Familien und Einzelpersonen, die in schwerste Bedrängnis geraten waren“, Unterstützung erhalten: „Wir haben dafür gesorgt, dass rund 40 Menschen wieder ein Leben leben können ohne Angst vor der nächsten Stromrechnung, ohne Angst vor dem Winter, ohne Angst vor einer Erkrankung, ohne Angst vor dem Verhungern.“

Anlass für die Hilfsaktion sei der Eindruck gewesen, dass die Politik der Eurostaaten auf Zerstörung des Sozialstaates Griechenland hinauslaufe, erklärt Platta: „Und wieder einmal sollte es vor allem die Armen und Ärmsten treffen: die Kleinstrentner und Arbeitslosen, die Kranken und mittlerweile fast die gesamte junge Generation in Griechenland.“

Für die Hilfsaktion hatte Platta den Münchener Liedermacher Konstantin Wecker und dessen Mitarbeiter Roland Rottenfußer gewinnen können. Auf deren Website hinter-den-schlagzeilen.de gibt es Berichte über die Spendenaktion einschließlich der Angaben zum Hilfskonto der Menschenrechtsinitiative.

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