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1000-Jahr-Feier in Gladebeck: Arbeitseinsatz für mittelalterlichen Handwerkermarkt

Festaufbau im Regen 1000-Jahr-Feier in Gladebeck: Arbeitseinsatz für mittelalterlichen Handwerkermarkt

Zum Aufbau für einen Handwerkermarkt wie vor 1000 Jahren haben sich am Sonnabend rund 20 Gladebecker zu ihrem zweiten großen Arbeitseinsatz getroffen. Am 4. Juli ist der Handwerkermarkt zur 1000-Jahr-Feier des Dorfs im Gladebecker Pfarrgarten geöffnet.

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Quelle: Heller

Gladebeck. Laute Hammerschläge waren beim Eintritt in den Pfarrgarten zu hören. Michael Cohrs und Werner Meyer stellten Fachwerkbuden für die Handwerkergasse auf. Für zehn Minuten war es gerade mal trocken, zum Arbeitsbeginn um 9 Uhr hatte es kräftig geregnet. „Wir machen immer mal eine Regenpause, dann geht´s weiter“, sagte Meyer. Denn am Sonnabend war der letzte große Arbeitseinsatz. Die Feinarbeiten erfolgen im Laufe der kommenden Woche.

Tischler, Drechsler, Spielzeugmacher und viele weitere Handwerksarbeiten sollen auf dem Markt vorgeführt werden. Überall können Kinder ihre Fertigkeiten testen. Rund um blühenden Flachs wird die Verarbeitung gezeigt. Auch die Burg, die vor Jahrhunderten in Gladebeck stand, soll am angestammten Platz sichtbar werden. An einer Wechselstube gibt es die Festwährung „Glaakscher“.

Der Handwerkermarkt am Sonnabend, 4. Juli, ab 10 Uhr ist einer der Höhepunkte der 1000-Jahr-Feier des Dorfes. Für Sonntag, 5. Juli, um 10.30 Uhr stellen die Gladebecker mit dem Festumzug gleich die nächste besondere Aktion auf die Beine: „Gladebeck im Wandel der Zeit“ ist das Motto. Kleists Lustspiel „Der zerbrochene Krug“ auf Platt ist dann noch einmal zu sehen - am Sonntag um 19 Uhr im Gasthaus Zum Krug.

Von Ute Lawrenz

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