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10000 Feierfans beim Großen Schüttenhoff ins Nörten-Hardenberg

Pioniere bewähren sich bei sieben von elf Schanzen 10000 Feierfans beim Großen Schüttenhoff ins Nörten-Hardenberg

Insgesamt rund 10000 Gäste und Liebhaber trickreicher Ideen haben sich nach Angeben der Nörtener Polizei am Wochenende in Nörten-Hardenberg getroffen. Dort wurde der Große Schüttenhoff gefeiert. Der Höhepunkt war am Sonntag das Barrikadenstürmen, wo sich Pioniere und Schanzenbauer an elf Schanzen  unterhaltsame und spannende Gefechte liefern.

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10000 Feierfans beim Großen Schüttenhoff ins Nörten-Hardenberg

Quelle: Heller

Nörten-Hardenberg. Hindernisse wie beim Burgturnier mussten die Pioniere beim Hardenberger Schloss bezwingen. Zwar durften sie unter den Stangen durchkriechen.

Doch ihren Oberleutnant Christian Nülsen mussten sie auf dem (hölzernen) Pferderücken über sechs Hindernisse tragen. 15 Strafsekunden hätte sie ein Abwurf oder ein Fehltritt ins Wasser gekostet. Doch sie schafften es ohne diese Fehler in der Hälfte der ausgehandelten Zeit: Nach sechs Minuten hatten sie den Parcours bewältigt.Alles forderte ihnen die zweite Aufgabe ab:

Auf dem Anhänger, der mitten im Teich geparkt war, mussten sie ihren Oberleutnant abliefern. Dann galt es zwei Fässer voll Schnaps zu bergen und mit Anhänger und Leutnant aus dem Wasser zu ziehen.

Eine Aufgabe voller Tücken hatten sich die Schanzenbauer der Region Lämmerweide ausgedacht. Zwölf Kanister sollten die Pioniere mit Wasser für die Schafe füllen. Der Weg führte sie mit Wassereimern vom Bach über einen mit Folie und Seifenlauge präparierten, rutschigen Abhang. Auf Schaukeln mussten Pionieroberleutnant und -leutnant die Eimer über den Bachlauf bringen.

Barrikadenstürmen und Schützenumzug des Schüttenhoff Nörten in Nörten-Hardenberg. © Heller

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Mit dem Wasser, das sich dann noch darin befand, wurden die Kanister gefüllt. Zwar sah es bis zum Schluss nicht wirklich so aus, als würden die Pioniere es schaffen, doch in den letzten 30 Sekunden gelang es. Nicht nur die Schanzenbauer, sondern auch mancher Zuschauer bekam die Reste aus den Eimern ab.

Apfelsaft mussten die Pioniere von Hand pressen, die Äpfel dazu mit dem Mund aus dem Wasser pflücken, ein Auto mit Insassen aus dem Wasser bergen. Beim Auseinanderhalten von Schnäpsen und beim Puzzeln auf den zwei Schanzen am Kirchplatz sowie beim Bobby-Car-Rennen im Millionenviertel auf der Langen Straße gaben sie Punkte an die Schanzenbauer ab, unentschieden schnitten sie auf dem Sportplatz ab.

Nach dem Marktgericht am Pfingstmontag wird der Schüttenhoff um 17 Uhr feierlich begraben. Zum Schützenfest der Junggesellen wird er in drei Jahren wieder ausgegraben.Zum Fest 2015 hat der Schüttenhoff-Verein zwei  neue Ehrenmitglieder bekommen. Peter von Roden und Ernst Kasten wurden mit diesem Titel ausgezeichnet. Uwe Naumann, Wolfgang Nieland, Gerald Schiffel und Hubertus Nülsen wurde für ihre Verdienste die Goldene Ehrennadel verliehen.

Von Ute Lawrenz

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