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100000 Besucher bei Nacht der Kultur

"Wie damals das Altstadtfest, nur entspannter" 100000 Besucher bei Nacht der Kultur

Ein lauer Sommerabend wie gemacht für die Göttinger "Nacht der Kultur", organisiert von Pro City. Geschäftsführerin Frederike Breyer erwartete am Sonnabend bis zu 100000 Besucher. "Alle Bühnen sind gut besucht, ich denke, wir haben die Zahl wieder erreicht", sagte sie am späten Sonnabend Abend.

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Göttinger Nacht der Kultur: "Wie damals das Altstadtfest, nur entspannter." Hier die Barfüßer Straße.

Quelle: Bielefeld

Göttingen. Am Nachmittag füllten sich die Straßen der City. Los ging es mit dem Kinder- und Familien-Nachmittagsprogramm auf dem Wochenmarktplatz. Die jungen Balett-Tänzerinnen von "Art la Danse" eröffneten das Programm auf der Bühne, gefolgt von den Akrobaten des KAZ.

Gegen 17 Uhr füllte sich die Stadt zusehends weiter, auf einigen Bühnen lief das Musikprogramm an. So auch vor dem Sausalitos, wo das Göttinger Trio Wagon Wheels charmante Coverversionen spielte. Noch war es ruhig, Netti und Ela genossen  ihre alkoholfreien Cocktails. "Wir freuen uns, das in Göttingen etwas los ist." Enrico Reinhardt, Lars Bremer und Maik Malecha, die Jungs am Burgerstand,  waren noch ganz entspannt. Ebenso Tobias Schmidt und Josef Zouien, die Security von der "Sicherheit 37".

Nacht der Kultur

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Die Sofas, die die Göttinger Entsorgungsbetriebe an der Weeender Straße aufgestellt haben, kamen gut an. Marco und Cornelia De Vries aus Rosdorf genossen dort ein Eis. 'Wir kommen später noch mal wieder", sagte Marco De Vries. "Das ist ein tolles Fest", fand das Ehepaar.

Vor der Bühne am Stumpfebiel herrschte gute Laune, dort rockten die jungen Musiker von "Better than". Auch rund um den Wilhelmsplatz ist jeder Sitzplatz längst belegt, als SoBig ihr Coverversionen spielen. Das Nadelöhr war wie im jeden Jahr vor der Bühne an der Barfüßer Straße, durchschlängeln ist dort die Devise.

Um 20 Uhr dann der Auftritt des Göttinger Symphonie Orchesters: Christoph-Mathias Mueller moderierte und dirigierte schwungvoll sein Programm. Natürlich auch hier: jeder Platz belegt.

Die Menschen flanierten, genossen ein Getränk, hören den Künstlern zu. "Es ist wie damals das Altstadtfest, nur viel entspannter", sagte Holger Grundmann und ließ sich einen Krug Göttinger Bier am Markt schmecken.

Rap und Hip-Hop erklang außerhalb des Programms im Cheltenham Park. Auch hier, entspannte Atmosphäre und coole Musik.

Ganz andere Töne waren um die Ecke, vor dem ethnologischen Institut zu hören. Blues und Skiflle mit Front Porch Picking.

Und vor dem Deutschen Theater gaben die Schauspieler eine Kostprobe ihres Stückes "Shockheaded Peter" vor der bunt beleuchteten Kulisse des Hauses. 

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