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120 Imker treffen sich in Göttingen

Vorträge über Qualität von Honig 120 Imker treffen sich in Göttingen

Rund 120 Imker haben an der zweiten Herbsttagung Südhannoverscher Imker am Sonntag im Best Western Parkhotel Ropeter teilgenommen. Zwei Fachvorträge, der Austausch untereinander sowie die Vergabe von Zertifikaten an 30 Jungimker standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

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Rund 120 Imker haben an der zweiten Herbsttagung Südhannoverscher Imker am Sonntag im Best Western Parkhotel Ropeter teilgenommen. Zwei Fachvorträge, der Austausch untereinander sowie die Vergabe von Zertifikaten an 30 Jungimker standen im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Göttingen. Staunen rief Prof. Randolf Menzel hervor. Der Leiter des Neurobiologischen Instituts der Freien Universität Berlin referierte über die Auswirkungen von Pflanzenschutzmitteln aufs Orientierungsvermögen der Bienen.

„Unglaublich, über was für ein Wissen er verfügt“, zeigten sich die beiden Imkerinnen Edith Quentin und Gudrun Hischer von den Ausführungen des international anerkannte Bienenexperten beeindruckt.

Auf großes Interesse stieß auch der etwas weniger wissenschaftlich gehaltene, dafür aber leichter verständliche Vortrag von Dr. Werner von der Ohe, Leiter des Instituts für Bienenkunde Celle. Der Titel seines Vortrags lautete: Die „Honigqualität von der Blüte bis auf den Frühstückstisch.“ 

Wie stelle ich sicher, dass mein Honig eine hohe Qualität hat? Das sei die Frage, die sich jeder Imker immer wieder stelle, so Uwe Dzeia. Und auf diese Frage habe der Vortrag eine Menge Antworten gegeben, wie der Vorsitzende des „Kreisimkervereins Göttingen – Duderstadt – Hann. Münden“ betonte.

Das Zusammentreffen so vieler Bienenfreunde aus verschiedenen Gegenden – vertreten waren Imker aus den Kreisen Göttingen und Northeim sowie aus Nordhessen und Thüringen – führte natürlich auch zu einem intensiven Austausch. Hauptthema war dabei die Varroa-Milbe, die schon seit Jahren eine starke Gefahr für die Bienenbrut darstellt.

Freuen durften sich die 30 Teilnehmer des Jungimkerlehrgangs von März bis Oktober: Ihnen wurde ihr Zertifikat überreicht. „Noch habe ich keine Völker, aber nächstes Jahr werde ich mir die ersten anschaffen“, kündigte Udo Junghans (39) an. Dzeia sagte in diesem Zusammenhang, dass die Zahl der Imker seit einigen Jahren wieder steige: „Es interessieren sich immer mehr junge Menschen für unser tolles Hobby.“

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