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120-jähriges Bestehen: Adventsmarkt am Forsthaus Bühren

Adventsmarkt mit Kunsthandwerk und ausgestopften Tieren 120-jähriges Bestehen: Adventsmarkt am Forsthaus Bühren

„Wir mussten sogar den Stall leerräumen, um Platz für Aussteller zu schaffen“, erzählt Ute Brandes. Am Sonntag hat sie rund um das Alte Forsthaus in Bühren, das sie 2006 gekauft hat, einen gut besuchten Adventsmarkt organisiert. Anlass für die Adventsfeier in Bühren war das 120-jährige Bestehen des Forsthauses.

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Advent im Sonnenschein:  Besucher beim Markt am Bührener Forsthaus.

Quelle: Heller

Bühren. Die Revierförsterei Bühren entstand 1894. Die preußische Regierung errichtete damals im Bramwald und im Solling zahlreiche Forsthäuser. Sie verfügen alle über den gleichen Zuschnitt, was Planung und Bau vereinfachte.

An 25 Ständen gab es Produkte aus der Region zu kaufen. „Nur die Cola stammt nicht von hier“, so Brandes, die das Fest mit Thomas Fuchs von der Firma Kohlenmeister organisierte. Viele machten mit, darunter örtliche Vereine wie die Kyffhäuser, die Sportler oder die Reiter.

Am Stand des Heimat- und Kulturverein waren Fragen zu beantworten: Wie lang ist die Schede (14 Kilometer)? Woraus ist das Mündener Tor an der alten Heerstraße im Bamwald gebaut (aus vier Eichenstämmen)?

Die Jägerschaft Uslar, die mit 300 Mitgliedern die kleinste ihrer Art in Niedersachsen ist, präsentierte ausgestopfte Tiere, darunter Wiesel, Iltis und Marder. Zwei lebende Alpakas hatte Henrik Ludewig aus Varlosen mitgebracht. Bei ihm gab es auch Textilien aus der Wolle der Tiere zu kaufen. Seife aus Oliven- und Rapsöl bot Annelie Bode an. Die Agraringenieurin hat in Witzenhausen studiert.

Daniel Althaus, Stadtarchivar in Uslar, warb für die Ausstellung 300 Jahren Eisenverarbeitung im Solling, die im kommenden Jahr eröffnet wird. Die Königliche Eisenhütte ist 1715 gegründet worden. Das Unternehmen, das mittlerweile Mageba heißt und Lager und Fahrbahnübergänge für Brücken herstellt, hat seinen Sitz nach Göttingen verlagert.

Von Michael Caspar

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