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1272 Flüchtlinge in Göttingen untergebracht

Stadt kauft Grundstücke 1272 Flüchtlinge in Göttingen untergebracht

Die Stadt Göttingen hat seit Jahresbeginn bislang 206 geflüchtete Menschen aufgenommen. Damit ist die Zahl der Schutz suchenden Menschen, die die Verwaltung in städtischen Flüchtlingsunterkünften betreut, auf 1272 angestiegen.

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Quelle: Pförtner

Göttingen . Nach den aktuellen, am Freitag vorgelegten Zahlen, gibt es derzeit 83 minderjährige, unbegleitete Flüchtlinge im Stadtgebiet. Im Rahmen der Amtshilfe für das Land Niedersachsen habe die Göttingen unverändert 46 Flüchtlinge aufgenommen, die in der ehemaligen Bundeswehrsporthalle auf den Zietenterrassen untergebracht sind. Noch leiste die Stadt Amtshilfe, erläuterte Verwaltungssprecher Detlef Johannson. Sollte diese nicht mehr benötigt werden, würde die Sporthalle wieder normal genutzt. Die Erstaufnahme-Unterkunft war im November eingerichtet worden und kann bis zu 200 Menschen Platz bieten.

Weitere 1149 Flüchtlinge bis März

Die Stadtverwaltung rechnet derzeit damit, dass sie bis Ende März weitere 1149 geflüchtete Menschen aufnehmen muss. Nach bisherigen Schätzungen von Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) könnte die Gesamtzahl der Flüchtlinge in Göttingen bis zum Ende des Jahres auf 4000 ansteigen. Gleichzeitig sei trotz geplanter neuer Unterkünfte davon auszugehen, dass zum Jahresende rund 750 Wohnplätze für Flüchtlinge fehlen werden. 

Eine der neuen Unterkünfte soll auf dem Eckgrundstück von Rodeweg und Elmweg in Grone Süd entstehen. Den Kauf des Grundstückes von der Firma Dawe haben Verwaltungsausschuss und Rat der Stadt in der vergangenen Woche beschlossen. Er stehe "im direkten Zusammenhang" mit dem Verkauf einer erschlossener Neubaufläche in der Kommendebreite an die Baufirma, teilt die Verwaltung weiter mit. Die will dort wie im Eifelweg Einzelhäuser errichten.

Für die neue Flüchtlingsunterkunft in Grone-Süd soll die so genannte „Blaue Halle“ am Elmweg abgerissen werden. In einem Neubau sollen 180 Plätze für Flüchtlinge entstehen. Die Verwaltung überlegt, ähnlich wie in der geplanten Unterkunft im Hagenweg, Drei-Zimmer-Wohnungen in "Holzmodulbauweise" zu bauen.

Hosen, Jacken, Schuhe: Bilanz des Spendenzentrums

Knapp vier Monaten nach der Eröffnung hat das neue Spendenzentrum für die Flüchtlingshilfe in der Robert-Bosch-Breite 1 eine erste Bilanz gezogen: Bis Anfang Februar seien von dem Team von Zentrumsleiter Harald Biermann rund 400 Pullover, 300 Winterjacken, 300 lange Hosen und 350 Paar Winterschuhe ausgegeben worden. Außerdem sei die Erstausstattung von 100 Unterkunftsplätzen möglich gewesen. 350 Koffer, 200 Rucksäcke und Reisetaschen sowie zahlreiche Kinderwagen und Schulranzen seien nach Friedland und Rosdorf geliefert worden.

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