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13-Jähriger muss nach Badeunfall in Dransfeld Korsett tragen

„Glück im Unglück“ 13-Jähriger muss nach Badeunfall in Dransfeld Korsett tragen

Dem 13 Jahre alten Jungen, der am Montagabend im Dransfelder Erlebnisbad nach seinem Sprung vom Drei-Meter-Brett verletzt wurde, geht es den Umständen entsprechend gut. Das hat der Vater gegenüber dem Tageblatt mitgeteilt. Der 13-Jährige habe einen gebrochenen Brustwirbel und müsse nun sechs Wochen lang ein Korsett tragen.

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Hier ist der Unfall geschehen: Freibad Dransfeld.

Quelle: Hinzmann

Dransfeld. Noch sei er im Klinikum, da noch weitere Untersuchungen anstünden und das Korsett angepasst werden müsse. Am Donnerstag würden die Ärzte entscheiden, wann sein Sohn nach Hause dürfe.  Der 13-Jährige war am Montagabend vom Dreier ins Wasser gesprungen. Ein weiterer, etwa gleichaltriger Junge sprang direkt nach ihm und traf im Becken auf den 13-Jährigen. Sein Sohn habe noch im Becken kurz das Bewusstsein verloren. Sofort sei Schwimmmeister Matthias Corde herbeigeeilt und habe erste Hilfe geleistet. „Das war vorbildlich“, lobt der Vater des verletzten Jungen. „Er hatte Glück im Unglück“, sagt der Vater erleichtert und fügt hinzu: „Das hätte viel schlimmer ausgehen können.“ Sein Sohn habe zwar sehr starke Schmerzen gehabt, eine Operation sei aber nicht erforderlich gewesen.  Da sein Sohn ein guter Schwimmer sei – „er hat die Schwimmabzeichen in Bronze, Silber und Gold“ –, sei er zusammen mit Kumpels ohne elterliche Begleitung im Freibad gewesen. „Als wir über den Unfall informiert wurden“, sagt der Vater, „war das natürlich ein Schock“. Auch für das Dransfelder Erlebnisbad sei der Unfall im Springerbereich nicht alltäglich gewesen. Wie Corde betont, sei es der erste schwere Badeunfall seit 50 Jahren gewesen.  

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Von Redakteur Britta Eichner-Ramm

Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016