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135 Jugendliche beim Workshop-Festival von Seven Up

Auf der Stolle 135 Jugendliche beim Workshop-Festival von Seven Up

Das Workshop-Festival auf der „Stolle“ ist zum zweiten Mal ein großer Erfolg gewesen. 135 Kinder und Jugendliche ließen sich von den Mitgliedern der Göttinger A-Cappella-Band „Seven Up“ gesangstechnisch coachen und gaben am Sonntag vor 1500 Zuhörern eine Kostprobe des Erlernten. Parallel wurde das 60-jährige Bestehen der Stolle gefeiert.

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Quelle: Latermann

Dahlenrode. Am Ende standen die sechs bis 16 Jahre alten Kinder auf und vor der Bühne und sangen Lieder aus dem Musical „König der Löwen“. Eltern, Großeltern, Geschwister und andere Besucher hörten andächtig zu und bedachten die Darbietung mit Jubel und kräftigem Applaus. Vielen standen auch die Tränen in den Augen, so wie Andrea Plesse, Mutter des achtjährigen Henry: „Ich bin stolz und gerührt zugleich.“

Da hatten Henry und die anderen sechs bis 16 Jahre alten Jungen und Mädchen schon vier anstrengende Tage hinter sich. Wie in einem Zirkeltraining hatten sie sechs Stationen durchlaufen, an denen ihnen jeweils ein Seven-Up-Mitglied sowie der Choreograph Mario Saldana eine Menge beibrachte. Und zwar in den Bereichen Solo-Stimme, erste, zweite und dritte Chor-Stimme, Trommeln sowie Bewegung. „Anstrengend“ sei es gewesen, berichtete der zehnjährige Willibald, der nicht nur müde und erschöpft, sondern auch ziemlich heiser war.

Nicht heiser, aber überaus erleichtert waren Paula, Ella, Henrike und Kadi. Die 14- bis 16-jährigen Mädchen hatten nämlich als Quartett „Dear Mr. President“ von Pink vorgetragen – und vor und während ihres Auftritts vor Aufregung gezittert, wie sie ohne falschen Stolz zugaben. Aber manchmal ist Aufregung ja kein Hemmnis, sondern spornt zu Höchstleistungen geradezu an – bei den vier jungen Sängerinnen war das definitiv der Fall.
Sie und ihre Bandkollegen müssten sich jetzt erst mal alle gründlich erholen, verkündete Seven Up-Sängerin Heike Neumeyer – trotzdem legte die Band zum Abschluss noch einen vielumjubelten kleinen Auftritt hin.

Von Hauke Rudolph

©Latermann

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