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15 neue Hospizhelfer in Göttingen-Weende ausgebildet

Ehrenamtliche unterstützen todkranke Menschen 15 neue Hospizhelfer in Göttingen-Weende ausgebildet

Das Ambulante Hospiz an der Lutter hat 15 neue ehrenamtliche Hospizhelfer. Nach intensiver einjähriger Schulung zu Umgang mit Tod und Sterben sowie praxisbezogenen Einsätzen im Stationären Hospiz seien die Helfer einsatzbereit, heißt es in einer Mitteilung.

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Quelle: ef

Göttingen. Die Ehrenamtlichen unterstützen schwerstkranke und sterbende Menschen. Die Helfer nehmen künftig an regelmäßigen Fortbildungen und Gruppenabenden des Hospizes teil. Ihre Aufgabe besteht darin, bei den Kranken zu Hause zu Hause zu bleiben, damit Angehörige eine Zeit lang das Haus verlassen können.

Die Ehrenamtlichen helfen dabei, Dinge des Alltages zu organisieren. Zudem begleiten sie die Kranken zu Arztbesuchen und im Krankenhaus. Ein weiterer Aufgabenbereich der ehrenamtlichen Hospizhelfer ist die Beratung und Information bei der Organisation der häuslichen Pflege, zum Beispiel bei Fragen zu Schmerztherapie und künstlicher Ernährung, zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Seit 1992 begleitet das Ambulante Hospiz an der Lutter Schwerstkranke und Sterbende sowie deren Angehörige in ihrem Zuhause. Nach Angaben der Einrichtung gibt es derzeit mehr als 50 ehrenamtliche Mitarbeiter. Mit Unterstützung durch den Ambulanten Hospizdienst werde es Patienten ermöglicht, trotz weit fortgeschrittener Erkrankung in ihrem Zuhause zu bleiben.

Der Ausbildungs-Kurs umfasste achtzig Stunden in Theorie und Praxis. Die Altersspanne der neuen Hospizhelfer reicht laut Mitteilung von Anfang dreißig bis Mitte siebzig. Die Leitung des Kurses hatten der evangelisch-lutherische Diakon Klaus Gottschalt und Altenpfleger Ansgar Rexhausen. Die ehrenamtlich engagierten Menschen kommen den Angaben zufolge aus ganz unterschiedlichen Lebenssituationen und Berufszweigen.

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