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150 Freiwillige bei Aufräumaktion „Münden putzt sich raus“

600 Kilo Müll gesammelt 150 Freiwillige bei Aufräumaktion „Münden putzt sich raus“

„Münden putzt sich raus“:  Auch dieses Jahr haben wieder viele Bürger bei der jährlich stattfindenden Aufräumaktion mitgemacht. Ziel ist es, die Drei-Flüsse-Stadt und die umliegende Region vom Müll zu befreien und damit schöner und lebenswerter zu machen.

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Quelle: Rudolph

Hann. Münden. Rund 150 Männer, Frauen und Kinder haben – trotz zeitweise strömenden Regens – rund fünf Kubikmeter (etwa 600 Kilo) Unrat gesammelt. Darunter viele Verpackungen, Flaschen, Dosen und Zigarettenschachteln – aber auch ein Sessel, ein Fernseher, ein Feuerlöscher, sieben Autoreifen sowie rund 10 Fahrräder.

„Es ist unfassbar, wie viel Müll die Leute beim Fahren einfach aus dem Fenster werfen“, wundern sich Hannelore Bethke (60) und Irmtraud Harbort (78), die am Rand der Kreisstraße 206 entlang gehen und Müll aufsammeln. Sie finden, dass die Einfahrt in einen Ort eine Art Visitenkarte darstellt, so  die beiden freiwilligen Helferinne. Darum seien sie dabei. Dass es in Strömen regnet, mache ihnen nichts aus: „wir haben doch unsere Regencapes.“ 

In Münden reinigte der Förderverein Altstadt unterdessen die über 750 Jahre alte Werrabrücke. Unter anderem entfernten die rund zehn Freiwilligen Hundeko, beseitigten Moos und kratzten Kaugummis ab, wobei letzteres am schwersten sei, wie Harald Wegener (BFMü) berichtete. Der Münderner Bürgermeister erwägt, am Brückenkopf ein Schild aufstellen zu lassen, auf dem genau aufgeführt sein soll, welche Verunreinigung welches Bußgeld nach sich zieht.    

Von Hauke Rudolph

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