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170 Gäste feiern in der Gastronomie der BBS Ritterplan

Tageblatt-Empfang mit Hochgenuss 170 Gäste feiern in der Gastronomie der BBS Ritterplan

Neuigkeiten aus Stadt und Landkreis, tiefschürfende Polit-Analysen, die aktuelle Bildungsreform, der bevorstehende Castortransport und immer wieder Deutschlands liebste Knolle: Das waren die zentralen Themen auf dem Empfang der Tageblatt-Redaktionen 2010 mit etwa 170 Gästen aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Kultur, Kirche, Universität, Schulen und anderen Institutionen.

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Kartoffelgenuss direkt aus der Küche: die Theaterschaffenden Sandra Visscher und Christoph Huber mit Berufsfachschülern Gastronomie.

Quelle: Vetter

Chefredakteurin Ilse Stein hatte in diesem Jahr gemeinsam mit der Leiterin der Berufsbildenden Schulen Ritterplan (BBS 3), Maria Harberding, in das noch junge Lehrrestaurant mit Profi-Küche eingeladen.

Dabei konnten die Gäste nicht nur die Einrichtung bestaunen, sondern auch die Leistungsfähigkeit der Lehrmeister und Schüler testen. Die angehenden Köche aus dem dritten Ausbildungsjahr hatten unter Leitung des Küchenchefs Theo Kaib und seinem Team unzählige köstliche Kreationen rund um die Kartoffel gezaubert – eben Deutschlands liebste Knolle. Bewirtet wurden die Empfangsgäste am Abend von den gerade erst an den Start gegangenen Schülern der Berufsfachschule Gastronomie. Der Clou: Köstlichkeiten direkt aus den Töpfen in der Küche.

Der Tageblatt-Empfang ist auch immer wieder Gelegenheit, Neuigkeiten aus der Redaktion zu präsentieren. Dazu gehören ein 40-minütiger Film über die 50er Jahre in Göttingen und ein fast fertiggestellter Jahreskalender zur Glockenserie. Historisch ist auch das Hauptgebäude der BBS Ritterplan – es wurde vor 100 Jahren gebaut. Unter seinem Dach werden neben einem Fachgymnasium inzwischen 18 Berufe aus vier Bereichen gelehrt, informierte Leiterin Harberding. Ein Ambiente, dass die Gäste neugierig für ausgiebige und meist fröhliche Plauderrunden nutzen – und kulinarisch genussreich.

Von Ulrich Schubert

Gö flüster

Noch ein Glas Weißwein, noch eine Debatte mit Bürgermeister Wilhelm Gerhardy, und dann wollte sich der Göttinger Literaturkritiker Heinz Ludwig Arnold bald auf den Heimweg machen: ein Termin am Mittwoch in Inzigkofen in Baden-Württemberg. Dort traf sich vor 60 Jahren die „Gruppe 47“ aus Schriftstellern und Kritikern und vergab erstmals ihren Literaturpeis (an den Lyriker Günter Eich). Arnold war geladen, um einen Vortrag über die „Gruppe 47“ zu halten. Dafür wollte er am nächsten Tag fit sein. Wenn die Debatte mit Gerhardy die letzte an diesem Abend war, dürfte es geklappt haben. jes

Fürstlich und erdverbunden tischten die Köche im dritten Ausbildungsjahr und Jugendlichen der Berufsfachschule Gastronomie unter Leitung ihrer Lehrer auf – konsequent auf Kartoffelbasis. Ein Auszug aus der Speisekarte: Blue Salad Potatoe in einer Apfelessigmarinade und hausgeräucherter Stremellachs (Foto), Bamberger Hörnchen mit in Tannenhonig gegarter Poulardenbrust, Adretta als stückige Suppe mit Nordseekrabben, British Columbia Blue mit Rosmarin gebraten, Highland Burgundy Red als kleine Kartoffelkuchen mit Quark und Trockenfrüchten zum Dessert. us

Normalerweise wird mit Handys telefoniert, bei besonderen Anlässen aber lassen höfliche Gäste ihre Geräte aus. Während des Empfangs blickten ungewöhnlich viele doch auf ihr Display. Sie sind wahre Fußballfans und verfolgten per Ticker das Spiel Bayern gegen Bremen. Am Ende lachten die Bayern-Fans. us

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