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18 Wohnungen für 100 Personen

Flüchtlingsunterkunft Hagenweg 18 Wohnungen für 100 Personen

Die Bauarbeiten für ein neues Flüchtlingswohnheim im Hagenweg haben begonnen. Voraussichtlich im Herbst soll das dreigeschossige Gebäude mit 18 Wohnungen für etwa 100 Flüchtlinge fertiggestellt sein. Die Drei-Zimmer-Wohnungen will die Städtische Wohnungsbau GmbH (SWB) später vermieten.

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Göttingen. Zum ersten Mal setzte die SWB als Investor bei diesem Projekt auf Holz als grundlegendes Baumaterial, erklärte Geschäftsführerin Claudia Leuner-Haverich. Damit lasse sich das Gebäude schnell und flexibel realisieren. Holz sei als nachwachsender Rohstoff zudem umweltfreundlich biete einen „ausgezeichneten“ Kälte- und Wärmeschutz und werde den aktuellen Anforderungen an Schall- und Brandschutz gerecht.

Fördermitteln des Landes Niedersachsen

Die SWB investiert nach eigenen Angaben 3,1 Millionen Euro für das Gebäude – auch mit Fördermitteln des Landes Niedersachsen. Außer einer italienischen Firma für Objektbau aus Holz seien überwiegend Firmen aus der Region beteiligt.

In den Drei-Zimmer-Wohnungen sollen nach Angaben der Göttinger Stadtverwaltung zunächst jeweils bis zu sechs Personen untergebracht werden. Darüber hinaus werde es Räume für einen Betreiber der Wohnanlage und einen Gemeinschaftsraum geben, ergänzte die SWB auf Tageblatt-Nachfrage. Darüber hinaus könnten die Bewohner Kurs- und Freizeiträume im nahen Weststadtbüro und im Kulturzentrum Musa nutzen.

Europaallee und Schützenanger

Bereits im Rohbau befinden sich weitere Flüchtlingswohnheime, die die Stadt Göttingen selbst an der Europaallee und auf dem Schützenanger baut. Auch am Schützenanger bestehen die Gebäude überwiegend aus Holzelementen.

Zurzeit betreut die Stadt nach ihren Angaben 1445 Flüchtlinge. Seit Jahresbeginn seien 412 Geflüchtete nach Göttingen gekommen. Nach einer festgelegten Quote soll die Stadt bis Juli 944 weitere aufnehmen. Die Verwaltung geht davon aus, dass alle fertiggestellten und geplanten Unterkünfte benötigt werden, auch wenn der Flüchtlingszulauf nach Deutschland abgenommen hat.

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