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180 neue Wohnungen in Göttingen für Studenten

Ortsrat Weende stimmt für Vorentwurf 180 neue Wohnungen in Göttingen für Studenten

Der Ortsrat hat dem Vorentwurf des Bebauungsplans für den geplanten Wohnungskomplex an der Bundesstraße 27 mit acht Ja-Stimmen sowie einer Enthaltung von Hans Otto Arnold (CDU) zugestimmt.

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Wo jetzt noch Garagen stehen, sollen bald Studenten in einen Wohnkomplex einziehen.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Von den Politikern erntete das 15-Millionen-Projekt der Wohnungsgenossenschaft, das vorsieht, auf dem 6000 Quadratmeter großen Grundstück am Rudolf-Stich-Weg rund 180 Wohnungen vor allem für Studenten zu bauen, viel Lob. Eine Reihe von Bürgern äußerte dagegen Bedenken. Zum einen sorgen sie sich um die Parkplatzsituation, zum anderen um den Schallschutz.

Der Vorentwurf zum Bebauungsplan sieht einen Stellplatzschlüssel von eins zu sechs vor. Bei rund 180 geplanten Wohnungen sind dies 30 Stellplätze, die auf jeden Fall von der Wohnungsgenossenschaft neu eingerichtet werden müssen. Für den Fall, dass sich nach Bezug der Wohnungen herausstellen sollte, dass diese 30 Stellplätze nicht ausreichend sind, ist vorgesorgt: Dann sollen 30 weitere Parkplätze eingerichtet werden, so dass sich ein Stellplatzschlüssel von eins zu drei ergeben würde. Wo sich der Standort für diese 30 Stellplätze befinden würde, ist derzeit noch nicht geklärt.

Darüber führe die Wohnungsgenossenschaft derzeit Gespräche mit dem Studentenwerk sowie dem Weender Krankenhaus, das ein neues Parkhaus plant, sagte Michael Przibilla. Eins sei klar, so das Genossenschafts-Vorstandsmitglied: „Der Bauantrag wird nur dann genehmigt, wenn feststeht, dass wir eine Option auf die Schaffung dieser 30 zusätzlichen Standorte besitzen.“

Derzeit befinden sich auf dem Grundstück, auf dem der Wohnkomplex entstehen soll, Garagen, die nicht hoch genug sind, als dass sie den Lärm der vorbeifahrenden Autos auffangen und zurückwerfen könnten. Für das geplante Gebäude sind jedoch bis zu sechs Geschosse vorgesehen. Die Befürchtung einiger Bürger: Diese Höhe könnte den Schall auf das nördlich der B 27 gelegene Wohngebiet zurückwerfen. Przibilla wies diese Befürchtung als unbegründet zurück. Die Fassade werde so gestaltet und aus solchen Materialien gebaut, dass sie den Schall nicht zurückwerfen könne: „Um genau das sicherzustellen, arbeiten wir eng  mit dem Akustikbüro Göttingen zusammen.“

Von Hauke Rudolph

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