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„19 Punkte reichen nicht“

Fußball-Landesliga: SCW empfängt Salder „19 Punkte reichen nicht“

Eine schwere Aufgabe und eine leichte erwartet die heimischen Vertreter in der Fußball-Landesliga - oder vielleicht auch umgekehrt: Der TSV Landolfshausen muss am Sonntag zum Tabellenführer BSC Acosta Braunschweig, der SCW Göttingen empfängt gleichzeitig den Tabellenvorletzten VfL Salder.

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„Wir atmen durch, wenn wir 34 Punkte auf dem Konto haben“: SCW-Trainer Marc Zimmermann an der Seitenlinie.

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Abgesagt wurde dagegen die Partie des 1. SC 05 beim MTV Wolfenbüttel, denn der Platz des Gastgebers ist unbespielbar. 05 will alternativ am Sonnabend die Weihnachtsfeier der ersten Herrenmannschaft nachholen, die im Dezember wegen des Spiels in Calberlah ausgefallen war.

SCW - VfL Salder. Für die neuntplatzierten Weender ist die vermeintlich leichte Partie gegen Salder alles andere als ein Spaziergang: „Wir befinden uns immer noch im Abstiegskampf. Manche glauben das nicht, aber 19 Punkte reichen nicht zum Klassenerhalt“, verdeutlicht SCW-Trainer Marc Zimmermann. „Letztes Jahr hat sich Landolfshausen mit 34 Punkte gerade so gerettet.“

Personell sehe es am Sonntag „nicht so gut aus“, berichtet der Coach. „Aber das sind wir gewohnt, das macht nichts.“ Er könnte trotzdem eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten. Zusätzliche Motivation ist der 5:0-Erfolg im Hinspiel, als die Weender mit dem Gegner auswärts kurzen Prozess machten.

„Ein 1:0 würde mir reichen, am Sonntag geht es nur um den Sieg“, sagt Zimmermann, der von einem Sechs-Punkte-Spiel spricht. Salder werde alles dafür tun, im Abstiegskampf einen Erfolg einzufahren. „Das ist für die ein Riesenspiel“, unterstreicht der Trainer. „Wir atmen durch, wenn wir 34 Punkte auf dem Konto haben.“

BSC Acosta Braunschweig - TSV Landolfshausen. „Das wird ein ganz einfaches Spiel“, unterstreicht Yannick Schade, Trainer des Tabellendreizehnten TSV Landolfshausen. „Schaut man auf die Tabellensituation, können wir nur gewinnen.“ Hole sein Team am Sonntag einen Punkt, „ist das schon gut. Wir freuen uns, wenn wir die ein wenig ärgern können.“

Von seiner Mannschaft wünscht er sich einen „Tick weniger Fehler“ als sonst, aber nicht weil die Landolfshäuser Fehlerquote zuletzt sehr hoch gewesen ist: „Bei solchen Spielen darf man sich nur ganz wenige Fehler erlauben. Die sind stark und werden sich viele Torchancen herausarbeiten, und wenn wir denen durch Fehler noch helfen, wird es ganz schwer“, sagt Schade. Der Trainer muss unter anderem auf Kusch verzichten, dessen Meniskusriss operiert worden ist.

Obwohl der etatmäßige Torwart Marcel Rudolph nach seiner Verletzung erst ins Training eingestiegen ist, habe der TSV auf der Torhüter-Position keine Probleme: Mit Neuzugang Yannick Landro Tchuikwa und Rückkehrer Sven Wienecke habe man exzellent nachgerüstet, findet Schade: „Torwarttechnisch besser aufgestellt kann man nicht sein.“

Der Trainer hat vor der Partie in Braunschweig „vollstes Vertrauen“ in sein Team - und er freut sich regelrecht auf die Begegnung: „Ich gehe mit einem Lächeln da rein, mit einem Spaßgefühl. Das kleine Dorf in Südniedersachsen möchte mal wieder die Konkurrenz ärgern.“

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