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2,5 Millionen Euro für Osterode

Förderung 2,5 Millionen Euro für Osterode

Die Stadt Osterode bekommt eine Bund-/Länderförderung in Höhe von 2,56 Millionen Euro, die in den kommenden Jahren im Ortsteil Freiheit eingesetzt werden sollen.

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Quelle: dpa (Symbolfoto)

Osterode. Der Landesbeauftragte für regionale Landesentwicklung Braunschweig, Matthias Wunderling-Weilbier, überreichte am Freitag einen entsprechenden Förderbescheid an Bürgermeister Klaus Becker (parteilos) und Ortsbürgermeisterin Helga Steinemann (CDU).

„In Osterode stecken Rat und Verwaltung den Kopf nicht in den Sand – es gibt wichtige Signale, die Chancen, die Osterode bietet, aufzunehmen“, sagte Wunderling-Weilbier. Die Förderung ermögliche es der Stadt, sich weiterzuentwickeln, sagte Becker: „Wir passen unsere Strukturen der sich ändernden Bevölkerung – weniger, älter und bunter – an.“

Noch für 2015 stehen 200 000 Euro zur Verfügung. Sie stammen aus dem Programm „Stadtumbau West“, das Städte in den alten Bundesländern dabei unterstützen soll, sich auf den wirtschaftlichen und demografischen Strukturwandel vorzubereiten. Ergänzt um den städtischen Eigenanteil können so in den nächsten Jahren 3,84 Millionen fließen. Zugute kommen werden sie der Ortschaft Freiheit sowie der Johannisvorstadt der Kernstadt.

Dort sollen der Stadtverwaltung zufolge für bestehende Gewerbe- und Industriebrachen, die teilweise unter Denkmalschutz stehen, neue Nutzungen ermöglicht werden. Vorgesehen ist auch, in der langgestreckten Ortschaft einen Zentrumsplatz zu schaffen sowie die Revitalisierung einer ehemaligen Gärtnerei.

Zudem soll die Barrierefreiheit verbessert werden – auch, indem alters- und behindertengerechter Wohnraum geschaffen wird. Nach zwei vergeblichen Versuchen, habe es in der Ortschaft Enttäuschung gegeben, sagte Steinemann. „Jetzt freue ich mich, dass ein Anfang gemacht ist, und hoffe auf einen Erfolg“

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