Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 7 ° Sprühregen

Navigation:
20 Jahre Göttinger Tafel

Verein versorgt Menschen 20 Jahre Göttinger Tafel

Die Akzeptanz der Tafel war einer der größten Erfolge für Martina May, Ge­schäfts­führerin der Göttinger Tafel. Der Verein feiert 20-jähriges Bestehen und hatte seit Beginn immer wieder mit Vorurteilen und Vorwürfen zu kämpfen.

Voriger Artikel
Einblick in das Fundbüro der Stadt Göttingen
Nächster Artikel
Nachwuchswissenschaftler informieren bei der Göttinger Kinderuni

Gründer Peter Cordes (3. v.l.) und sein Team.

Quelle: Heller

Göttingen. „Wir würden die Stadt aus der Pflicht nehmen“, bekamen sie in den ersten Jahren zu hören, sagt May. Der Verein versorge mittlerweile 500 bis 600 bedürftige Menschen pro Woche mit Essen.

„Die ersten Jahre waren dadurch stark geprägt, dass wir bei der Kirche kostenlos unter­kommen konnten“, sagt Ulrich Hormann, erster Vorsitzender und Grün­der der Göttinger Tafel. Es hätte gedauert, bis die Tafel bekannt wurde und sich festigte, sagt Peter Kordes, Gründer der Tafel. Die Göttin­ger Ta­fel sei, als sie 1995 ge­grün­det wur­de, die erste in Süd­nieder­sach­sen gewesen, sagt May. „Und in ganz Deutschland die dritte“, ergänzt Astrid von Usslar, Schatzmeisterin und Grün­derin.

„Trotz des Schwer­punkts Lebensmittel, ist es so viel mehr geworden“, sagt May. Man könne mittlerweile darüber hinaus helfen: In Kooperation mit Rechtsanwälten und Jura­stu­den­ten können sich die Men­schen bei der Tafel rechtlich be­ra­ten lassen. Es gäbe zwar einen großen Zulauf an Prakti­kan­ten, doch sie suchen noch immer Fahrer und ehren­amt­liche Helfer.

bl

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis