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20 Tonnen je Hektar bis 2020

Zuckerrüben-Ernte 20 Tonnen je Hektar bis 2020

In der Region Göttingen konnte im Vergleich zu anderen Jahren eine bessere Ernte eingefahren werden - mit 11,5 Tonnen Zucker je Hektar immerhin ein durchschnittlicher Ertrag.

Verzögert durch den harten Winter ist die Rübenkampagne 2010 erst Mitte Januar zum Abschluss gekommen. Eis und Schnee, schlecht geräumte Straßen, unpassierbare Feldwege und festgefrorene Abdeckvliese behinderten den Transport.

Es müsse sichergestellt werden, dass die Qualität der Rüben erhalten bleibe und nicht durch Frost und Wiederauftauen gefährdet werde, erklärte der Vorsitzende des Zuckerrübenanbauerverbandes Südniedersachsen, Joachim Engelke, während der Winterversammlung. Ackerfläche sei auch für Getreide oder Raps sehr gefragt, deshalb benötigten die Rübenanbauer attraktive Preise, damit auch genügend Rüben zur Auslastung der Zuckerfabriken angebaut würden. „Die Zuckerrübe gibt unseren Betrieben Stabilität und Planungssicherheit, gerade bei schwankenden Märkten“, so Verbands-Geschäftsführer Dirk Wollenweber. Der Zuckerrübenanbau bekomme jedoch zunehmend Konkurrenz.

Neben der Erzeugung von Zucker und Ethanol etabliere sich die Zuckerrübe auch als Substrat in Biogasanlagen, so Volker Bückmann von der Nordzucker AG. Nordzucker sehe daher gute Perspektiven für eine Ausdehnung des Anbaus. Zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit lege das Unternehmen das „Projekt 20-20-20“ auf – die 20 Prozent besten Betriebe sollen 20 Tonnen Zucker je Hektar im Jahr 2020 ernten.

Von Gerald Kräft

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