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20. Treffen der zehn Friedlands in Tschechien

„In Freundschaft“ 20. Treffen der zehn Friedlands in Tschechien

„Friedlich und in Freundschaft zusammenleben, das ist es, was sich unsere Bürger wünschen.“ Das hat Wilfried Block (CDU) gesagt, seit mehr als 20 Jahren Bürgermeister der Stadt Friedland in Mecklenburg.

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Festakt: Bürgermeisterin Helena Pešatová und Ralf Hohdahl nehmen von Jürgen Rozeck und Klaus Homann das Gastgeschenk entgegen.

Quelle: Gückel

Friedland/Frydlant nad Ostravici. Und weiter: „Wir fordern die große Politik auf, das zu erkennen, damit sich unsere Städte und Gemeinden weiter in Frieden begegnen können.“

Das taten sie zum 20. Mal, diesmal im tschechischen Mähren, jenem Friedland, das auf Tschechisch Frydlant nad Ostravici heißt. Mit dabei Friedland Niedersachsen mit dem Partnerschaftsbeauftragten Ralf Hohdahl. Er wie auch Block gehören zu den Männern der ersten Stunde. 20-mal in 19 Jahren haben sich offizielle Delegationen aus Städten und Gemeinden mit dem historischen Namen Friedland schon getroffen. Anfangs waren es acht Friedlands, inzwischen sind die beiden polnischen Gemeinden Miroslawiec (Märkisch Friedland) und Debrzno (Preußisch Friedland) hinzu gekommen.

Alles hatte mit einem Irrtum begonnen: Als Friedland Mecklenburg, die Stadt mit dem ältesten Sportverein Deutschlands (201 Jahre), vor 19 Jahren Stadtjubiläum feierte, sollten im Festzug auch Trachtengruppen mitmarschieren. Man kam auf die Idee, im böhmischen Frydlant nachzufragen. Der Einladung aber folgten nicht Böhmen, sondern Mähren. Es gibt zwei Friedlands in Tschechien.

Danach wurden weitere gesucht. Drei fanden sich in Deutschland (Niedersachsen, Mecklenburg, Niederlausitz), zwei in Polen (Mieroszow, Korfantow), eines in Russland (Pravdinsk), wo einst Napoleon Russen und Preussen schlug. Seither ist jedes Jahr ein anderes Friedland Gastgeber für Delegationen aller Partnerkommunen. Friedland Niedersachsen wurde dafür von der Europäischen Union mit der Europafahne geehrt.

Gastgeber beim 20. Treffen: Frydlant nad Ostravici. Drei Tage Freundschaft, viersprachiges Feiern und gemeinsamer Sport (Wandern, Steinstoßen) liegen hinter den 60 Teilnehmern. Perfekt die Organisation, attraktiv die Umgebung. Das mährische Friedland lebt vom Tourismus, bietet Wanderern, Golfern und Drachenfliegern in den Beskieden ideale und preiswerte Bedingungen und Hotels mit gutem gastronomischen Angeboten.

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Der Wochenrückblick vom 3. bis 9. Dezember 2016