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200 Besucher beim Schmiedefest in Bremke

Glühendes Eisen 200 Besucher beim Schmiedefest in Bremke

Glühendes Eisen, laute Hammerschläge und ein Kettensägenschnitzer: Rund 200 Besucher sind am Sonnabend zum Schmiedefest nach Bremke gekommen.

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Schmied Franz Vollmer im Einsatz beim Schmiedefest in Bremke.

Quelle: Heller

Bremke. Immer fest drauf. Frederic Wiesenthal hat sich am Sonnabend sein eigenes Messer geschmiedet. Der sechsjährige benötigte dafür unzählige Hammerschläge und die Hilfe von Franz Vollmer. Der Schmied präsentierte beim Schmiedefest sein Handwerk – und ließ sich dabei vor allem von begeisterten Kindern tatkräftig unterstützen.

Stolz präsentierte der sechsjährige Frederic nach getaner Arbeit das Ergebnis seinem Vater Eckhard Wiesenthal. „Mit dem Hammer draufhauen“, das habe ihm am meisten Spaß gemacht, sagte Frederic. Angst habe er nicht gehabt vor dem glühenden Eisen und dem Umgang mit dem schweren Werkzeug. Schließlich helfe er zu Hause seinem Vater auch bei den ein oder anderen Handwerkerarbeiten.

„Wir haben schon ein Baumhaus und ein Schiff aus Holz gebaut“, erzählte Eckhard Wiesenthal. Das Schmiedefest sei „ganz toll“. Vor allem die Kinder seien begeistert. Das liege auch daran, dass sich Schmied Vollmer „ganz viel Mühe“ gebe.
Das betonte auch Rolf Bergmann, Vorsitzender des Heimatvereins Bremke, der das Fest ausrichtete. „Das Schmieden ist immer das Schönste, das finde ich selbst ganz spannend.“ In diesem Jahr hatte der Heimatverein zudem den Kettensägenschnitzer Martin Trauter engagiert.

Rund 200 Besucher kamen nach Angaben von Bergmann zur neunten Auflage des Schmiedefestes. Dabei regnete es zwischendurch immer wieder. Aber in der alten Schmiede, die es seit 1783 in Bremke gibt, konnten sich die Besucher ja immer wieder aufwärmen.

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