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21 Landwirtschafts-Azubis messen sich mit Schlepper und Pflug auf dem Acker

21 Landwirtschafts-Azubis messen sich mit Schlepper und Pflug auf dem Acker

Wer Landwirt werden will, muss eine gerade Furche pflügen können. Was als Bild in den Volkswortschatz eingegangen ist, ist für 21 Landwirtschafts-Auszubildende am Wochenende oberstes Ziel gewesen. Sie maßen sich auf einem Acker bei Hevensen im Kreisleistungspflügen. Clemens Bürger aus Barterode und Dominik Kaluza aus Edemissen waren die Besten.

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Klaus Sölter erklärt den Auszubildenden, wie ein gepflügtes Feld auszusehen hat.

Quelle: Heller

Hevensen. Mit dabei Ann Kathrin Strauß aus Kalefeld. Die junge Frau ist 1,56 Meter groß und dirigiert 180 Pferdestärken übers Feld. Damit kann sie ordentlich etwas aufreißen, wenn sie ihren Vier-Schar-Pflug durch den Boden zieht. Allerdings: „Ich hab‘s nicht so mit dem Geradefahren“, gesteht sie und schaut dabei missmütig auf den Bogen, den die Furche zeichnet. Es gibt schlimmere Kurven, die die jungen Leute an diesem Vormittag pflügen. Aber auch viel Lob und Aufmunterung von den Ausbildern.

Ausrichter ist die Berufsbildende Schule II in Northeim in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer, erklärt Klaus Sölter. Der 65-jährige Lehrer ist ein verständnisvoller Kritiker. „Meine Furchen sehen aus wie mein Tafelbild“, gibt er zu. Aber er und seine Kollegen haben den Auszubildenden beigebracht, wie sie sich das trapezförmige Feld, das sie beackern sollen und das der Betrieb Ropeter zur Verfügung gestellt hat, aufteilen müssen: Erst vier Fahrten möglichst gerade, dann eine Fläche schräg, schließlich die Lücke so füllen, dass die Schlussfurche passgenau und parallel zur ersten läuft.

Dazu muss man seinen Pflug kennen: Tiefe, Breite, Schnittwinkel - und natürlich beim Geradefahren den Bogen raus haben. Am Ende soll das Furchenbild gleichmäßig und gerade sein, keine Doppelfurchen nebeneinander aufweisen und einen Anschluss ohne Kraterlandschaft an die Querfurchen haben.

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