Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
220 Freiwillige verabschiedet

Bundesfreiwilligendienst 220 Freiwillige verabschiedet

Die Freiwilligendienste Göttingen haben am Freitag rund 220 Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) und des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) verabschiedet. „Am Ende soll es für alle ein gewinnbringendes Jahr gewesen sein“, sagte der pädagogische Mitarbeiter der Freiwilligendienste Philip Zaulig.

Voriger Artikel
Kleingartenverein Leinetal feiert 80-jähriges Bestehen
Nächster Artikel
50 Anzeigen und ein Urteil reichen nicht

Abschlussveranstaltung für 220 Freiwilligendienst-Teilnehmer in der Aula der Freien Waldorfschule.

Quelle: Harald Wenzel

Göttingen. Unter dem Dachverband des Internationalen Bundes (IB) unterstützt ein Team aus acht Mitarbeitern die Freiwilligen während ihres sozialen Engagements. „Wir begleiten die jungen Leute pädagogisch durch ihr Jahr“, erklärt Zaulig. FSJ und BFD sollen vor allem der sozialen Orientierung dienen. 300 Plätze stünden dafür zur Verfügung: „Wir suchen laufend Leute“, sagt Zaulig.

Eine richtige und gute Entscheidung

„Ich wusste nicht direkt, was ich nach dem Abitur machen soll“, berichtet Marcel Pfeifer. Der 20-Jährige hat seinen Dienst im Sozialzentrum einer Psychiatrie geleistet. Er habe dort „reichlich Erfahrungen gesammelt im Umgang mit psychisch kranken Menschen.“ Es sei eine „richtige und gute Entscheidung“ gewesen ein FSJ zu machen, sagt er.

Marcel Pfeifer

Quelle: Wenzel

Max Heiko Buttkus hat sein Freiwilliges Soziales Jahr in einer Behindertenwerkstatt absolviert. Er habe „vorher noch nie etwas mit Behinderten gemacht“ und sagt: „Es war erfrischend mit Behinderten zu arbeiten.“ Das habe ihm dabei geholfen sich beruflich zu orientieren. Den Menschen bei der Hygiene zu helfen, sei anfangs etwas befremdlich gewesen.

Max Heiko Buttkus

Quelle: Wenzel

Viele der Patienten waren jedoch „sehr dankbar“, erzählt Buttkus. Letztlich habe ihn das Jahr selbstbewusster gemacht und er sei „durch den Umgang mit Menschen empathischer geworden.“

Bufdi beim Göttinger Symphonieorchester

Anstelle eines FSJ hat Marianna Mostorac in einem Bundesfreiwilligendienst engagiert. Vom Bund gefördert können „Bufdis“, im Gegensatz zum FSJ, mehrfach geleistet werden. Träger ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben.

Marianna Mostarac

Quelle: Wenzel

Die 19-Jährige wollte nach der Schule „erstmal was anderes“ machen. Im Göttinger Symphonieorchester ist sie unterschiedlichen Tätigkeiten wie dem Sortieren, Scannen und Auslegen von Noten nachgegangen.

Am meisten Spaß habe ihr die Arbeit mit dem Kinder-Club des Orchesters gemacht. Auch sie habe das soziale Jahr „darin gestärkt, was ich machen möchte“, nämlich Grundschullehramt auf Musik und Deutsch zu studieren, sagt Mostorac. Aus diesem Grund freue sie sich auch, dass sie sich jetzt um ihre Zukunft kümmern könne, obwohl es die angehende Studentin „total happy“ gemacht habe, anderen Menschen helfen zu können.

Von Yannick Höppner

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Vor 25 Jahren erhielt der Göttinger Wissenschaftler Erwin Neher den Nobelpreis