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24 Ehemalige schwelgen in Erinnerungen

Gerhart-Hauptmann-Schule 24 Ehemalige schwelgen in Erinnerungen

Da sind Erinnerungen wach geworden: 24 ehemalige Schülerinnen der Gerhart-Hauptmann-Schule (heute Geschwister-Scholl-Gesamtschule) haben sich am Sonnabend 50 Jahre nach ihrem Realschulabschluss wiedergetroffen. Viele hatten sich seit 1966 nicht mehr gesehen.

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24 ehemalige Schülerinnen der Gerhart-Hauptmann-Schule trafen sich 50 Jahre nach ihrem Abschluss.

Quelle: Heller

Göttingen. „Du bist doch die Gisela“, ruft die fremde Frau. „Und mein Name ist?“ Gisela Herting muss überlegen. Nach einer Weile macht sich ein breites Lächeln auf ihrem Gesicht breit. „Die Christina?“ „Jawohl“, lautet die Antwort, und schon liegen sich die beiden ehemaligen Klassenkameradinnen in den Armen.

Von überall her

24 von 34 ehemaligen Schülerinnen der Mädchenklasse 10b kamen zu dem Treffen. Teilweise aus Göttingen und Umgebung, teilweise aber auch von weiter her, unter anderem Hamburg, Berlin, Oldenburg, Stuttgart und München. Sie ließen sich von der heutigen Oberstufenleiterin Barbara Braune ihre alte Schule zeigen und schwelgten in Erinnerungen.

„Chemielehrer Dr. Hahne hat im Seitengalopp die Kettenreaktion der Moleküle erklärt“, erinnern sie sich lachend. „Und Brigitte war die die Frechste.“ Doch das weist die heute 66-Jährige weit von sich: „Ich war nicht frech – nur lebhaft.“

Erinnerungen im Klassenbuch

Gisela Herting hat das alte Klassenbuch mitgebracht. Dort waren nicht nur Tadel, Rügen und Zensuren eingetragen, sondern auch, wer von den Mädchen Flüchtlingskind war. Die Frauen sind sich einig, dass das Bildungssystem früher durchlässiger war als heute. Ein Drittel hat noch Abitur gemacht, zwei haben sogar promoviert.

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