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25-Jähriger wegen Raubserie vor Gericht

Landgericht Göttingen 25-Jähriger wegen Raubserie vor Gericht

Der Prozess gegen einen 25-jährigen Göttinger wegen mehrerer Raubdelikte Anfang 2014 ist am Montag fortgesetzt worden. Vor dem Landgericht sagten zwei Zeugen aus, die den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, der Mann habe Anzeigeerstatter eingeschüchtert und bedroht, untermauern sollen.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Doch das gelang nicht ganz. Ein Zeuge erklärte dem Gericht, es sei zwar richtig, dass mitten in der Nacht zwei der an Raubtaten beteiligten Männer des Nachts an seiner Tür geklingelt und geklopft hatten, durch den Türspion habe er jedoch nur einen erkannt. Und das sei nicht der Angeklagte gewesen. Den anderen habe er nicht eindeutig identifizieren können. Möglicherweise habe sich um den Angeklagten gehandelt, sicher sei er sich jedoch nicht.

Unbekannte im Cabrio

Auch der zweite Zeuge in der Verhandlung am Montag brachte keine eindeutige Klarheit. Seinem Sohn, sagte er, hätten abends vor dessen Arbeitsstätte Unbekannte in einem schwarzen Cabrio aufgelauert. Um ihn in Sicherheit zu bringen, sei er mit ihm essen gegangen, habe ihn dann allerdings gehen lassen.

Einige Stunden später jedoch, mitten in der Nacht, sei sein Sohn verstört und durcheinander wieder aufgetaucht. Man habe ihn in den Keller eines Mietshauses in Grone gebracht, wo ihm Geld und Mobiltelefon abgenommen worden seien. Der Prozess wird am kommenden Montag, 9 Uhr, mit der Vernehmung weiterer Zeugen fortgesetzt.

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