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2500 Besucher beim Holi-Festival Göttingen

Rausch und Ekstase 2500 Besucher beim Holi-Festival Göttingen

Ein Meer von Farbe: Das haben am Sonnabend 2500 Besucher des Holi-Festivals auf dem Parkplatz am Jahnstadion erlebt. Sie bewarfen sich gegenseitig mit Farbpulver, tanzten zu dröhnender House-Musik und ließen sich von Wasser-Kanonen nass spritzen.

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"Bitte gut abstauben": Sonst gibt's nach dem Spaß keine Heimfahrt im Bus.

Quelle: Heller

Göttingen. „Alle sind friedlich, alle sind euphorisch: einfach geil“, jubelte Anna Theiß, die direkt vor der Bühne – auf der wechselnde DJs auflegten – wild und ausgelassen tanzte. Wie viele andere auch trug die 23-Jährige eine Brille, um zu verhindern, dass sie Pulver in die Augen bekommt: „Das tut nämlich weh.“

Gesundheitlich sei das Pulver jedoch völlig ungefährlich, versicherte Veranstalter Philipp Polley (25): „Es ist in Deutschland hergestellt und auf seine Unbedenklichkeit geprüft.“ 

Die meisten Besucher waren Teens und Twens, es fanden sich jedoch auch ein paar ältere Teilnehmer. Beispielsweise Frank Degelau (43), Jürgen Grossert(65) und Claudia Höhne (40). „Hier fühlt man sich um viele Jahre jünger“, berichteten sie und betonten, von den Jüngeren voll akzeptiert zu werden. 

Einfach die Farbe vom Körper wischen, geht übrigens nicht. Einige wuschen sie sich im etwa drei mal sechs Meter großen Plantsch-Becken wieder ab, andereverließen das Festival kunterbunt und eingefärbt wie ein Regenbogen.

Johanna (20) rief noch ihre Mutter an, doch die machte sich Sorgen um ihr Auto: Fahr mit dem Bus", so die Ansage. Am Ausgang hatten die Organisatoren ein großes Schild aufgehängt: „Bitte komplett abstauben. Sonst kann die Mitnahme durch die Verkehrsbetriebe verweigert werden.

Bürsten stehen am Ausgang bereit.“ Doch abbürsten wollten Johanna und ihre Freundin Annika sich nicht. Also gingen sie zu Fuß nach Hause, wo sie ein lohnendes Ziel hatten: „eine kalte Dusche.“ 

Von Hauke Rudolph

Ein Meer von Farbe: Das haben am Sonnabend 2500 Besucher des Holi-Festivals auf dem Parkplatz am Jahnstadion erlebt. Sie bewarfen sich gegenseitig mit Farbpulver, tanzten zu dröhnender House-Musik und ließen sich von Wasser-Kanonen nass spritzen.

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