Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -4 ° wolkig

Navigation:
260 Groner Senioren besuchen vom Ortsrat ausgerichtete Weihnachtsfeier

Alte Bekannte und Gemeinschaft 260 Groner Senioren besuchen vom Ortsrat ausgerichtete Weihnachtsfeier

Die besten Plätze bei der Groner Senioren-Weihnachtsfeier sind beliebt: Bereits anderthalb Stunden vor dem Beginn der vom Ortsrat ausgerichteten Feier um 15 Uhr kamen die ersten Gäste, um sich im Georgia-Augusta-Saal des Hotel Ropeters ihre bevorzugten Plätze zu sichern.

Voriger Artikel
Vortrag „Hamas – Mythos und Realität“ sorgt für heftige Debatten
Nächster Artikel
Auftaktveranstaltung des Migranten-Eltern-Netzwerks in Grone

Senioren-Weihnachtsfeier mit Musik: 260 Groner im Georgia-Augusta-Saal des Hotels Ropeter.

Quelle: Vetter

Göttingen. Am Ende waren es rund 260 Groner, die an der vom Ortsrat organisierten Feier teilnahmen. Und dass, obwohl sie schon seit vielen Jahren von keinem Weihnachtsmann mehr besucht wird, wie Ortsratsmitglied Wolfgang Thielbörger (FDP) in seinen launigen selbst verfassten Versen bemerkte.

Er habe sich bei den Verantwortlichen im Rathaus erkundigt, so der stellvertretende Ortsbürgermeister, doch die hätten ihm mitgeteilt, dass sie ja schon einen Oberbürgermeister aus Grone finanzieren müssten, da seien für einen Weihnachtsmann keine Mittel mehr vorhanden.

Doch auch so wurde es eine schöne Feier: Der Ökumenische Singkreis Grone sowie die Chorgemeinschaft Sängerhort Grone und Volks-Chor Grone traten auf, die Groner Ehrennadelträgerin Marianne Klapproth (93) rezitierte die Erinnerungen eines Spätheimkehrers und der zweite stellvertretende Ortsbürgermeister Werner Bonus (SPD)las die Geschichte „Fridolin und der Weihnachtsengel“ vor. Dabei handelte sich Reiner Schubert einen Rüffel ein: Als sich der 75-Jährige mit seinem Tischnachbarn, Polizei-Kontaktbeamter Hans-Jürgen-Meyer, unterhielt, brachte ihn eine Frau mit einem empörten „Pst“ zum Schweigen.

Auf die Frage, was sie am schönsten fanden, hatten die Gäste unterschiedliche Antworten. „Alte Bekannte treffen“, sagte Marlies Böker (83). „Die Gemeinschaft und dass alles umsonst ist“, sagte Dieter Kerl (71) schmunzelnd. Schwester Gisela von der Pfarrgemeinde St. Heinrich und Kunigunde berichtete, dass aus ihrer Seniorenrunde jedes Jahr sehr positive Rückmeldungen zu der Feier kämen.

Von Hauke Rudolph

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Der Wochenrückblick vom 26. November bis 2. Dezember 2016