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28-Jähriger als mutmaßlicher Mörder von Daniel S. in Haft

Hintergründe des Todes weiter mysteriös 28-Jähriger als mutmaßlicher Mörder von Daniel S. in Haft

Ein erster Erfolg im Mordfall Daniel S.: Die Polizei hat einen 28 Jahre alten Bekannten des Mordopfers wegen des dringenden Tatverdachts, S. getötet zu haben, festgenommen.

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Mutmaßlicher Tatort, zumindest aber Fundort: Am Schleierbach nahe der Klippmühle soll der Mörder auf sein Opfer gewartet haben.

Quelle: Vetter

Reiffenhausen. Das Amtsgericht Göttingen erließ am Freitagvormittag Haftbefehl wegen eines Tötungsdeliktes gegen den jungen Mann aus dem Landkreis Göttingen. Angaben über den genauen Wohnort des Verdächtigen macht die Polizei nicht. Ebensowenig Angaben darüber, was für die Justiz die Annahme seiner Täterschaft begründet.

Überhaupt sind die Informationen, die zu dem Mordfall von Polizei und Staatsanwaltschaft bestätigt werden, äußerst dürftig. Der Fall ist extrem mysteriös. Offenbar  sollen keine konkreten Hinweise auf  Begehungsweise,  Motiv und Hintergrund des Verbrechens öffentlich bekannt werden.

Die Ermittlungen laufen auch nach der Festnahme noch auf Hochtouren. Zudem sind Umstände bekannt geworden, die zur umfangreichen Überprüfung verschiedener Kommunikationswege Anlass geben. So werden aktuell  Chat-Protokolle, Mails, Handy-Daten, Telefonumleitungen und der jeweilige Standort eines der Handys des Mordopfers überprüft. Dieses Handy ist inzwischen offenbar gefunden worden. Das hat nach Tageblatt-Informationen auch zu mehreren Durchsuchungen geführt. So wurden Kommuninikationsdaten bei Personen ermittelt, die in keinerlei Beziehung zu Opfer und Täter stehen, deren Verbindungsdaten aber offenbar missbraucht wurden.

Die Polizei hatte den Leichnam des seit zehn Tagen vermissten Daniel S. am Donnerstagmorgen am Schleierbach zwischen Reckershausen und Reiffenhausen in der Nähe der Klippmühle gefunden. Nach wie vor ist unklar, ob der Fundort auch der Tatort ist. Details zur Auffindesituation oder zu den Verletzungen werden nicht genannt.

Ebensowenig wird über die Ergebnise der Obduktion berichtet. Als Todesursache wird lediglich massive Gewalt gegen den Körper bestätigt. Damit wird der Verdacht der Ermittler, dass es sich um ein Tötungsdelikt handelt, bestätigt. Ein Suizid, so Polizeisprecherin Jasmin Kaatz auf Anfrage, scheide definitiv aus. Damit sind Gerüchte, die in Reiffenhausen gestreut wurden, widerlegt. Im Ort hat der Mordfall die Bevölkerung massiv beunruhigt. Insbesondere Eltern vermeiden es, ihre Kinder unbeaufsichtigt spielen zu lassen, bis das Gewaltverbrechen endgültig geklärt ist.

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Die Staatsanwaltschaft Göttingen hat Anklage gegen einen 28 Jahre alten Mann wegen Mordes erhoben. Der in Untersuchungshaft sitzende Angeklagte soll am 2. Februar dieses Jahres einen 27 Jahre alten Bekannten, Bruder seiner Freundin, in der Feldmark am Schleierbach bei Reiffenhausen in einen Hinterhalt gelockt und erschossen haben.

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