Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
3,5 Millionen Euro für neue Göttinger Basketballhalle

GöSF investiert, Pro Basketball mietet 3,5 Millionen Euro für neue Göttinger Basketballhalle

Voraussichtlich 3,5 Millionen Euro soll das neue Basketballzentrum neben der Sparkassen-Arena kosten. Für das Trainingszentrum hatte der Aufsichtsrat der Göttinger Sport- und Freizeit GmbH (GöSF) am Freitag mehrheitlich grünes Licht gegeben. Betreiber der Halle, die über zwei Wettkampffelder verfügen soll, wird die Pro Basketball GmbH sein.

Voriger Artikel
Göttingen will Gebühren für Feuerwehr-Einsätze ändern
Nächster Artikel
Fest der Abrahamsreligionen in Göttingen

Platz für Basketball: Auf dem Gelände der ehemaligen Godehardhalle soll bis zum Herbst 2016 das neue Trainingszentrum entstehen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Diese soll die Anlage im Herbst 2016 von der GöSF komplett anmieten und betreiben. In der Halle sollen auch die BG-Geschäftsstelle und eine physiotherapeutische Praxis Platz finden. Die Halle soll auf dem Gelände der ehemaligen Godehardhalle entstehen, das sich im Besitz der Stadt befindet. Die Stadt werde das Gelände zur Verfügung stellen, sagte GöSF-Geschäftsführer Alexander Frey.

 
Rolf-Georg Köhler, SPD-Oberbürgermeister und GöSF-Aufsichtsratsvorsitzender, betonte, dass das finanzielle Risiko für die GöSF „gegen Null“ tendiere. Nach Tageblatt-Informationen liegt die Jahresmiete zwischen 100 000 und 120 000 Euro. BG-Sprecher Timo Schreiber will diese Zahlen aber nicht bestätigen. Die Mietkosten, die die BG künftig zu schultern hätte, lägen aber höher als bisher, sagte Schreiber. Die BG Göttingen wertet die Entscheidung des Aufsichtsrates als ein weiteres Signal für die „großartige Arbeit“ in den vergangen Jahren, kommentierte BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen. Neben der Erfüllung von Auflagen durch die Basketballbundesliga werde so der Basketballstandort Göttingen weiterentwickelt, von den neuen Trainingsmöglichkeiten profitiere der Jugendbereich.

 
Kritik an der Halle kommt von der Ratsfraktion der Linken. So werde es entgegen der Aussagen der Befürworter keine „spürbare Entlastung der anderen Göttinger Sporthallen geben“. Der Profibasketballsport stehe jedes Jahr „wegen unklarer wirtschaftlicher Entwicklungen auf dem Prüfstand“. Will die BG weiterhin erstklassig spielen, müsse sie die Voraussetzungen dafür selber schaffen, sagte Torsten Wucherpfennig, sportpolitischer Sprecher der Fraktion.

 
Die GöSF geht ihrerseits davon aus, dass der „gesamte Leistungssportbetrieb des Göttinger Männer-Basketballs“ in die neue Halle verlagert werden kann. Dadurch würden in anderen Hallen knapp 90 Trainingszeiten frei, die sowohl der ersten Damenmannschaft der BG 74 als auch anderen Sportvereinen für Breiten- und Wettkampfsport zur Verfügung stünden.

 
Die Grünen befürworten zwar die neue Halle. „Uns stellt sich die Frage, ob die GöSF das gleiche Engagement für die Veilchen Ladies aufbringen würde. Wir fürchten wohl kaum“, sagte der sportpolitische Sprecher Ulrich Holefleisch.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Das Tanz-Team des TSC-Schwarz-Gold Göttingen