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30 000 Euro vom Herrenabend in Harriehausen

Geld geht zur Hälfte an Kimbu und das Elternhaus 30 000 Euro vom Herrenabend in Harriehausen

30 000 Euro sind beim diesjährigen Herrenabend in Harriehausen zusammengekommen. Das Geld wurde an zwei Göttinger Einrichtungen gespendet, die sich um schwerkranke Kinder kümmern: den häuslichen Pflegedienst Kimbu und das Elternhaushaus für das krebskranke Kind.

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30 000 Euro sind beim diesjährigen Herrenabend in Harriehausen zusammengekommen. Das Geld wurde an zwei Göttinger Einrichtungen gespendet, die sich um schwerkranke Kinder kümmern.

Quelle: Pförtner

Göttingen. Beide Einrichtungen erhalten jeweils 15000 Euro. Seit 24 Jahren treffen sich in Harriehausen bei Bad Gandesheim in Traupes Tenne einmal im Jahr rund 200 Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu einem Schlachte-Essen.

Die Teilnehmer werden vorab aufgefordert, für einen guten Zweck zu spenden. Die Tradition wurde durch den mittlerweile gestorbenen Bauunternehmer Friedel Traupe aus Seesen begründet, um das Göttinger Elternhaus zu unterstützen. Seit 2000 wird die Tradition durch ein Organisationskomitee weitergeführt. In diesem Jahr sei Generalmajor Achim Lidsba, Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr, Ehrengast gewesen, heißt es in einer Mitteilung.

Als Vertreter des Organisationskomitees haben  Sigrun Traupe, Nils-Daniel Vogt und Dieter Brinkmann die Schecks an Susanne Schulze-Konopka von der Elternhilfe für das krebskranke Kind und an Bärbel Matthies und Kerstin Mollenhauer von Kimbu überreicht. „Es ist uns ein persönliches Anliegen, diese wertvolle Arbeit, die die Mitglieder der Elternhilfe und von Kimbu leisten, zu unterstützen“, sagte Brinkmann.

Damit Elternhaus und Kimbu den betroffenen Kindern auch in Zukunft helfen können, habe sich das Organisationsteam der Spendentradition verschrieben, so Vogt. Die Elternhilfe will das Geld laut Schulze-Konopka für den Sozialfonds verwenden, mit dem Eltern geholfen wird, die durch die Erkrankung ihres Kindes in finanzielle Not geraten.

Kimbu will das Geld für die Finanzierung der Stelle einer Familienberaterin für sozialrechtliche Belange benutzen. Diese Tätigkeit werde nicht vollständig von den Kostenträgern finanziert

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