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30 Jahre Christoph 44: Party Spaß mit Technik

Geburtstag des Göttinger Rettungshubschraubers 30 Jahre Christoph 44: Party Spaß mit Technik

„Das sind aber viele Knöpfe.“ Staunend sitzt der elfjährige Marco Seebald im Cockpit und kann sein Glück gar nicht fassen. Viele andere stehen Schlange und wollen auch einmal in ihrem „Christoph“ sitzen – nicht nur Kinder.

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Ganz nah: Christoph 44 hebt auch an seinem Geburtstag zu Einsätzen ab, während Gäste einen Bruder bestaunen.

Quelle: Heller

Andere lassen sich von Piloten und Notärzten in knallorangen Anzügen jedes technische Detail erklären. Richtig anfassen konnten die Gäste am Wochenende zwar nur einen Bruder aus Niebüll, trotzdem feierten Hunderte am „Tag der offenen Tür“ den 30. Geburtstag des Göttinger Rettungshubschraubers Christoph 44. Der startet mitten drin immer wieder zu echten Einsätzen, während die Besucher auf seinem Gelände am Klinikum unter anderem die Ausrüstung der Northeimer Umweltfeuerwehr kennen lernen oder Erste-Hilfe unter Anleitung üben konnten – an Menschenpuppen und an einem Hund aus Gummi. Absoluter Renner war ein Flugsimulator, eingebaut in einem alten Hubschrauber. Heiß begehrt waren auch Figuren aus langen Luftballons von „Clown Arno“. Ein Kinderspaß, den Frauke Piepenbring mit Ehemann und ihrer 18 Monate alten Tochter jedoch ausnahmslos genießen konnten. Unmittelbar bevor ihre Tochter einen Ballon bekommen sollte, habe „Arno“ barsch abgewiesen, und seine Sachen mit den Worten eingepackt: „Ich mache keine Massenabfertigung.“ Ein „unpassender“ Umgang mit Kindern, klagt Piepenbring in einem Ärgerlich-Brief ans Tageblatt.

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Christoph 44

Montag, 11. Juni, 12.07 Uhr: Eine Alarmierung erreicht die Göttinger Station der Deutschen Rettungsflugwacht (DRF). Acht Minuten später ist der Rettungshubschrauber Christoph 44 als erstes Rettungsmittel vor Ort. Der Notfall bedeutete den 40 000 Einsatz seit Gründung der DRF Station im Juli 1980.

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