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30. Göttinger Gesundheitsmarkt mit 36 Ausstellern

Großes Interesse an Gesundheitsthemen 30. Göttinger Gesundheitsmarkt mit 36 Ausstellern

„30 Jahre aktiv für die Gesundheit" – unter diesem Motto fand am Freitag der 30. Göttinger Gesundheitsmarkt statt. 36 Aussteller aus der Stadt und der Region präsentierten ihre Angebote rund um Prävention, gesunde Ernährung, Selbstheilung und Patientenberatung auf dem Johanniskirchhof. Ergänzt wurde der Markt von Mitmachaktionen. Veranstaltet wird der Gesundheitsmarkt vom Göttinger Gesundheitszentrum.

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Großes Interesse an Gesundheitsthemen beim 30. Göttinger Gesundheitsmarkt.

Quelle: Iben

Göttingen. „Wir möchten mit dem Angebot alle Zielgruppen ansprechen – denn Gesundheit ist in jedem Alter wichtig", erläuterte Christina Ziethen, Geschäftsführende Vorsitzende des Göttinger Gesundheitszentrums die Intention des jährlich stattfindenden Angebots. Die stetig hohen Ausstellerzahlen seien zudem ein Indiz für das gleichbleibend große Interesse an Gesundheitsthemen.

Neben der Teilnahme an Mitmachaktionen wie Yoga und Tai Chi Chuan konnten sich die Besucher des 30. Göttinger Gesundheitsmarktes an den Ausstellerständen unter anderem zu Präventionsmaßnahmen, gesunder Ernährung, Sport und Behandlungsmethoden informieren. Unter anderem war Heilpraktikerin Silke Schreiber, die in Rosdorf eine Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) betreibt, mit einem Stand an der Johanniskirche vertreten. Sie bot kostenlose Beratung an - mithilfe von Puls- und Zungendiagnostik.

"Anhand des Pulsschlags und der Beschaffenheit der Zunge kann ich die verschiedenen Organe erspüren und gesundheitliche Probleme erkennen, erläuterte Schreiber. Der Körper werde in der TCM "ganzheitlich" betrachtet, "mit allen Bereichen, also auch der Psyche", so Schreiber. Dies sei wichtig, um die richtige Diagnose zu stellen und entsprechend behandeln zu können.

Satirische Beiträge gab es von der Neuen Göttinger Gruppe, die mit "Wir operieren jetzt Zuhaus" das Thema Gesundheit und Krankheit augenzwinkernd behandelten. Zum Thema Prävention diskutierten Helge Schumacher vom Krebszentrum der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), Frank Edelmann (Herzzentrum, UMG) und Dirk Radatz (Gastroenterologie, UMG).

Und auch die Unabhängige Patientenberatung (UPD), die im Gesundheitszentrum Göttingen angesiedelt ist, informierte über ihre Arbeit. "Die UPD ist ein sehr wichtiger und erfolgreicher Ansprechpartner für ratsuchende Patienten, und soll trotzdem nicht über das laufende Jahr hinaus finanziert werden. Stattdessen soll die Beratung von einem privaten Callcenter übernommen werden. Wir versuchen, dagegen vorzugehen", erläuterte Christina Ziethen. Es sei wichtig, dass ratsuchende Patienten unabhängig beraten würden, nicht von einem privaten Anbieter mit Callcenter-Mitarbeitern.

Von Maren Iben

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