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300 Jugendliche starten in Göttingen ihren Freiwilligendienst

„Klassische Win-Win-Situation“ 300 Jugendliche starten in Göttingen ihren Freiwilligendienst

Arbeit in Krankenhäusern, Kindergärten oder gar beim Orchester: Der Internationale Bund hat am Dienstag rund 300 junge Menschen begrüßt, die ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder ihren Bundesfreiwilligendienst (BFD) beginnen. Für die Einrichtungen seien die jungen Menschen unentbehrlich, hieß es.

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Quelle: Hartwig

Göttingen. Ganz „aufgeregt bei all den jungen und motivierten Gesichtern“ zeigte sich das Betreuer-Team des Internationalen Bundes (IB), als es am Dienstag in der Aula am Waldweg die neuen "FSJ-ler“ und "BFD-ler" vorstellte. Die Jugendlichen werden von jetzt an im Rahmen des FSJ oder BFD für in der Regel zwölf Monate in unterschiedlichen sozialen Einrichtungen arbeiten.

Beim Internationalen Bund (IB), der als Träger den Freiwilligendienst pädagogisch begleitet, sind im Raum Göttingen jedes Jahr etwa 300 junge Menschen in Kindergärten, Krankenhäusern, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, Jugendzentren oder auch in der Seniorenbetreuung und – neu – beim Göttinger Symphonie-Orchester aktiv. Dort geht es darum, musikpädagogische Projekte für verschiedene Zielgruppen umzusetzen.

Dass das Freiwillige Soziale Jahr kurz nach seinem 50. Geburtstag kein bloßes Ableisten eines Dienstes sei, verdeutlichte Gabriele von Auwers-Günther in ihrer Begrüßungsrede. Sie vertrat die Harz-Weser-Werkstätten, wo selbst viele Freiwillige beschäftigt sind.

Aus dem Zusammenwirken von Jugendlichen und ihren Betrieben ergebe sich schnell eine „klassische Win-Win-Situation“, betonte sie. Auwers-Günther vertrat die Meinung, den Freiwilligendienst in ein Pflichtjahr umzuwandeln. Denn während die Jugendlichen für die Einrichtungen oft unentbehrlich seien und dort schnell eine wichtige Rolle einnehmen würden, stelle die Teilnahme an einem sozialen Jahr auch eine „immense Entwicklung“ eines jedes einzelnen Teilnehmers dar.

Dieses Engagement über ein Jahr sei nicht selbstverständlich, wie Ludger Wortmann (IB) ergänzte.

Die Teilnehmerzahlen seien leicht rückläufig, erklärte Philip Zaulig, pädagogischer Mitarbeiter beim IB, am Rand der Veranstaltung. In die Teilnehmerliste für das laufende Jahr können sich deshalb noch ein paar Interessierte eintragen lassen.

mah

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