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33000 Euro für Breitbandausbau in Gleichen

Gemeinderat bewilligt Ausgaben 33000 Euro für Breitbandausbau in Gleichen

Der Gemeinderat hat Mittel für eine Reihe von Ausgaben bewilligt. Über den Antrag für den Bau einer neuen Brücke über den Wendebach soll zunächst der Verwaltungsausschuss beraten.

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Der Gemeinderat hat Mittel für eine Reihe von Ausgaben bewilligt. Über den Antrag für den Bau einer neuen Brücke über den Wendebach soll zunächst der Verwaltungsausschuss beraten.

Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Darüber hinaus wurde die Verwaltung beauftragt, ein allgemeines Brückenkataster zu erstellen.

Dem Breitbandausbau in Benniehausen und Niedeck hat der Rat zugestimmt und 33000 Euro für das Projekt bewilligt. Bewilligt hat er auch die zusätzlich benötigten 6700 Euro für den Bau der Löschwasserzisterne in Sattenhausen sowie die nicht eingeplanten 6500 Euro Gebühren für das Anruf-Sammel-Taxi (AST).

Dazu teilte die Verwaltung mit, dass der Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) in den vergangenen Jahren die Abrechnungen häufig zu spät eingereicht habe. Die Situation habe sich aber erheblich verbessert, so Bürgermeister Manfred Kuhlmann (SPD): „Mittlerweile bekommen wir die Abrechnungen  zeitnah übermittelt.“

Keine endgültige Entscheidung fällte der Rat in Hinblick auf den Bau einer neuen Brücke über den Wendebach in Höhe des Stausees. Die Kosten dafür waren ursprünglich mit 32000 Euro kalkuliert worden, sollen laut eines Gutachtens jedoch 48500 Euro betragen. Der Rat hat jetzt erst einmal der Verwaltung den Auftrag erteilt, zu prüfen, ob eine günstigere Alternative existiert. Das Ergebnis soll anschließend im Verwaltungsausschuss vorgestellt werden.

Der von der CDU eingebrachte und von den anderen Fraktionen unterstützte Antrag, die Verwaltung möge ein Brückenkataster erstellen, löste bei dieser wenig Begeisterung aus. Es seien doch 2013 bereits Gutachten erstellt worden, so Kuhlmann: „Wir haben für jede einzelne der rund 30 Brücken detailliert festgehalten, welche Reparaturen in Zukunft notwendig sein werden.“

Schließlich einigte man sich auf einen Kompromiss. „Wir werden alle Brücken auflisten und die Fakten aufführen, die wesentlich sind“, kündigte Kuhlmann an. Harald Melzer (SPD) zeigte sich damit zufrieden: „Ich bin überzeugt, dass die Verwaltung das richtige Maß finden wird.“

Von Hauke Rudolph

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