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350 Besucher beim Weihnachtsmarkt in Lödingsen

Auf Regen folgt Currywurstsuppe 350 Besucher beim Weihnachtsmarkt in Lödingsen

„Eigentlich ist es ja gut, dass etwas vom Himmel kommt“, sagte Sabrina Henne. „Leider ist es das Falsche.“ Besser als die zweite Vorsitzende der Vereinigung Lödingser Vereine (VLV) hätte keiner die Situation, die am Sonnabend in Lödingsen geherrscht hat, beschreiben können.

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Suchen Schutz vor dem Regen: Weihnachtsmarktbesucher im Zelt.

Quelle: Heller

Lödingsen. Denn Petrus ließ keine feinen Eiskristalle rieseln, sondern schickte wahre Sturzfluten auf die Erde. Rund 350 Unerschrockene haben es sich trotzdem nicht nehmen lassen, den Weihnachtsmarkt an der Kirche zu besuchen.

„Was soll´s, der Glühwein schmeckt trotzdem lecker“, meinte Waldemar Dräger, der sich vor dem Regen unters Zeltdach geflüchtet hatte. Beinahe wäre das gar nicht möglich gewesen, denn am Freitag hatte sich das drei mal sechs Meter große Zelt direkt nach seinem Aufbau selbständig gemacht, wie Ortsratsmitglied Michael von Minden berichtete: „Es hat aber auch gestürmt.“

Aber von Minden und die anderen Organisatoren ließen sich nicht beirren, packten an und stellten das vom Winde verwehte Schutzgestell kurzerhand wieder auf.

Und so wurde es dann  doch noch ein schöner Weihnachtsmarkt. Der Weihnachtsmann fuhr auf dem Roller vor und verteilte Süßes, sonst gab es Forellen und Currywurstsuppe. Die Mitglieder des Lebendigen Adventskalenders – unterstützt von Karl Brill auf der Trompete – sowie die Lödingser „Gospel Soulists“ sangen Weihnachtslieder, die Mitglieder des Posaunenchors Adelebsen spielten sie.

Von Hauke Rudolph

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